Kolumne Pitter Altruist mit Alabasterkörper

Ich bin nicht weniger als mit der Rettung des Abendlands beschäftigt, da hat man keine Zeit für unnötige Ablenkungen. Warum ich das schreibe: Anita aus K. ist nicht nur Vorsitzende meines Fanclubs, sondern neuerdings offenbar auch meine Karriereberaterin. Sie schreibt: „Mensch Pitter, da rockten Jakob Ka und fpl in Pützborn, sogar ein ehemaliger TV-Redakteur war extra aus Bayern angereist – all sen se doh, nömmen dou net! Vor lauter ;Landrat’ und ,Kreisfinanzen’ hast du wohl nicht mitgekriegt, dass dein Erzkonkurrent mit den drei, pardon vier Büchern immer näher an dein Revier herankommt. In K. hat er schon gelesen und nun sogar in P., Stadtteil der Vulkaneifelkreis-Hauptstadt! Und erst der Kobbes! Der hat zu allem was zu sagen. Oder zu reimen. Und er kann auch noch gleichzeitig Gitarre und Mundharmonika spielen! ,Eifeler Kleinkunst vom Feinsten’ (TV): Damit reißt man die Fans vom Hocker beziehungsweise von der heimischen Couch. Also: weg mit dem Stubbi, den Astralkörper in die Höhe und tu was! Du hast doch auch Milljunen Kolumnen geschrieben, die für eine Lesung taugen würden. Beim Reimen werde ich dich gerne unterstützen und als musikalischen Beitrag kannst du zur Not auf dem Kamm blasen…“

Altruist mit Alabasterkörper
Foto: TV/Werhan, Michael

Ach Anita, was soll ich sagen als bekennender Altruist? Mein eigenes Schicksal stelle ich bekanntermaßen schon immer hintan... Apropos Milljunen: Ich gönne dem Bestsellerautor aus Stadtkyll seine fürstlichen Tantiemen, möge er glücklich werden damit! Stubbi weg? Noch nie was von Lebenselixier gehört? Aber danke für den (ob der übermenschlichen Belastung als Weltretter dann doch etwas ramponierten) Alabasterkörper! Und fang schon mal an zu reimen, und vielleicht hat dein E. noch einen Kamm. Ich brauche keinen mehr - die par Hoar!