Anders, als man denkt: Die Lage der Christen im Nahen Osten

Anders, als man denkt: Die Lage der Christen im Nahen Osten

Der aus Daun stammende Theologe und Journalist Stefan Stein berichtet heute, 10. August, im Regina-Protmann-Haus über seine Beobachtungen zur Lage der Christen im Nahen Osten. Zu dem Vortrag lädt die Fraternität der Katharinenschwestern ein.

Daun/München. "Es freut mich sehr, dass ich in meiner Heimatstadt Daun über meine Arbeit bei ‚Kirche in Not' und die Projektreise zu den Christen in den islamischen Ländern des Nahen Ostens sprechen darf", sagt Stefan Stein im Gespräch mit dem TV. "Die Situation ist anders, als man gemeinhin denkt", räumt er ein mit Blick auf den Zuzug von Christen in einigen arabischen Ländern und Werktagsgottesdienste mit 2000 Besuchern, Chor und Musikband. "Die großen, aktiven katholischen Kirchengemeinden haben mich sehr überrascht, die Lebendigkeit und die Freude der Menschen am Glauben haben mich tief beeindruckt."
Doch darüber mehr im Vortrag heute, 10. August, um 19.30 Uhr im großen Saal des Regina-Protmann-Hauses in Daun.
Stefan Stein ist 39 Jahre alt und arbeitet seit 2005 als Referent für Öffentlichkeitsarbeit für das deutsche Büro des internationalen katholischen Hilfswerks "Kirche in Not" in München. Das Interesse für die Kirche im Osten sei während einer Begegnungswoche mit litauischen Jugendlichen geweckt worden, erzählt der ehemalige Messdiener, Jugendgruppenleiter und Lektor in der Dauner Pfarrgemeinde.
Die Idee, ihn zu einem Vortrag einzuladen, hatte Monika Kirchhof (66). Im Jahr 2002 gründete sie mit anderen die "Fraternität der Katharinenschwestern", eine geistliche Gemeinschaft, die bei ihren Treffen von einer Katharinenschwester begleitet wird. Zu den Zielen der Fraternität gehörten auch Projekte in der Pfarrgemeinde, erklärt Kirchhof. bb