Applaus für Amadeo von Eisenstein

Applaus für Amadeo von Eisenstein

Tolle Tiere, begehrte Preise: Bei der internationalen Edelkatzenschau in Gerolstein haben sich 150 Besitzer schöner Katzen um Podiumsplätze beworben.

Gerolstein. (HG) Zum zweiten Mal hatte der Verband Deutscher Katzenfreunde zur Edelkatzenschau nach Gerolstein eingeladen. Diesmal kamen Besitzer von mehr als 150 Samtpfoten aus ganz Europa ins Rondell.

Sie sind die heimlichen Herrscher in deutschen Wohnstuben: Daisy, Felix, Minka, Merle, Schnurri und Miezi haben es schon lange den Menschen angetan. Was es da am Sonntag im Rondell zu sehen gab, unterschied sich gewaltig von der normalen Haus- oder Straßenkatze. Hier ging es um Edelkatzen, also quasi die Models unter den Samtpfoten. Und bei denen ist - ähnlich wie beim Menschen - Schönheit alles. Maine Coon, Britisch Shorthair, Bengal oder Norwegische Wildkatzen schmückten sich mit klangvollen Namen wie Amadeo von Eisenstein, Blanka vom Pommerland, Lady Ga Ga, Blue Melody oder Jamila und Edina von der Mühlgasse.

Angetreten waren sowohl Liebhaber von Edelkatzen wie Züchter, um die besten Rassekatzen nach Jahrgängen zu küren.

"Die Katzen werden auf Schönheitsideale, die sogenannten Standards, untersucht. Geprüft wird, ob sie etwa die richtige Haarlänge, die korrekte Fell- und Augenfärbung haben", sagte Otto Wulf, zweiter Vorsitzender des Verbandes Deutscher Katzenfreunde.

Heinz Stark aus Köln hat zehn Main Coones, und das ist dem Züchter auch genug. "Viel mehr werden es nicht, sonst wird man dem Ganzen nicht mehr gerecht. Man muss auch an die Tiere denken", sagt er. Ganz billig ist Katzenzucht nicht, wenn man sie intensiv betreibt. "Wir haben es mal für einen Wurf von vier Tieren ausgerechnet. In den 16 Wochen bis zum Verkauf haben Futter, Impf- und Arztkosten mit rund 2400 Euro zu Buche geschlagen", sagt Stark. Einerseits. Andererseits sind für eine schöne und gute Katze Preise von 500 bis 2000 Euro zu erzielen.

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