Arbeitsluft schnuppern

Wirtschaft und Politik fordern den Übergang zwischen Schulen und Beruf durch längere und intensivere Praktikumserfahrungen fließender zu gestalten. Schülerinnen und Schüler des Hubertus-Rader-Förderzentrums sind diesem Ziel näher gerückt.

Gerolstein. (red) Elf Entlassschüler der Oberstufe des Hubertus-Rader-Förderzentrums in Gerolstein lernten im letzten Schulhalbjahr Berufe über einen Zeitraum von einem halben Jahr kennen. Diese neuartige Praktikumsform besteht aus je einem Blockpraktikum zu Beginn und zum Ende des Halbjahres, sowie jeweils einem Praxistag pro Woche. Die Praxiserfahrungen wurden begleitend im Unterricht aufgearbeitet.Zwei Schüler, Nicolas Reusch und Eric Küpper, berichteten über ihre Praktika. Reusch konnte beim Städtischen Bauhof Gerolstein verschiedene Tätigkeiten ausführen wie den Heckenschnitt häckseln, die Grünanlagen sauber halten und Bänke lackieren. Den Schüler begeisterte vor allem die Hilsbereitschaft und Freundlichkeit der Kollegen. Eric Küpper, der in den Betrieb Fassaden- und Raumgestaltung Haepp in Stadtkyll hineinschnupperte, stellte fest, dass die Arbeit durchaus anstrengend ist. Doch Besonders habe ihm gefallen, dass er auf vielen verschienen Baustellen arbeiten musste.

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