Attraktiv trotz schlechter Straßen

Attraktiv trotz schlechter Straßen

Bei der Couponaktion "Denk' ich an Daun" des Trierischen Volksfreunds hat die Kreisstadt ein durchweg gutes Zeugnis bekommen. Besonderes Ärgernis für viele Bürger sind aber die teilweise schlechten Straßen.

Auch schlechte Straßen mit Schlaglöchern ärgern die Dauner. TV-Foto: Archiv/Denise Juchem.
Ärgernis für viele Dauner: der Minikreisel an der Post. TV-Foto: Stephan Sartoris.

Daun. Sollte Stadtbürgermeister Wolfgang Jenssen einmal Botschafterinnen suchen, die für die Stadt Daun werben sollen, wären Elfriede Blankart (Daun), Hiltrud Kollek (Salm) und Ursula Heine (Krefeld) erste Wahl: Sie fanden bei der TV-Aktion "Denk' ich an Daun …" nichts, über was sie sich ärgern. Hiltrud Kollek meint: "Daun ist ein gemütliches Städtchen, da braucht man sich nicht zu ärgern."

"Denk' ich an Daun, freue ich mich über…" und "Denk' ich an Daun, ärgere ich mich über …" waren die vorgegebene Satzanläufe auf dem im TV abgedruckten und auch im Internet verfügbaren Coupon, der von mehr als 40 Bürgern ausgefüllt worden ist. Dabei ist die Kreisstadt grundsätzlich gut weggekommen: Viele derer, die den Coupon ausgefüllt, heben vor allem die Attraktivität Dauns als Einkaufsstadt hervor. So freut sich Margot Meyer aus Daun über "eine attraktive Einkaufsstadt mit schönen Außensitzplätzen".

Peter Fiedler (Daun) findet, dass sich die Stadt in den vergangenen Jahren "vorteilhaft" entwickelt hat. Helmut Schäfer (Gerolstein) lobt die große Zahl von Fachgeschäften, "in denen man gut beraten wird".

Immer wieder positiv erwähnt wird auch der Laurentiusplatz, der für Elke Steckenborn (Daun) "eine Bereicherung" ist, auch wenn seine Realisierung für Willibald Teschauer (Daun) "lang genug gedauert hat".

Als besonders ärgerlich haben viele der Teilnehmer den kleinen Kreisel an der Post, den nicht nur Jürgen Mayer (Oberstadtfeld) für "überflüssig" hält. Kritik wird auch laut an den schlechten Straßen, besonders oft erwähnt werden dabei die Bahnhofstraße und die Laurentiusstraße im Stadtteil Layen. Stellvertretend für andere ist auch die Meinung von Helmut Schneider (Wallenborn) über die quer verlegten Pflastersteine in der Trierer Straße: "eine Zumutung für alle Autofahrer". Einig sind sich viele Bürger in ihrer Kritik an der teilweise chaotischen Parksituation in der Friedhofstraße und über "lose Pflastersteinen nebst Stolperlöchern" (Lilo Haas, Daun). Mit seiner Freude über das Kino steht Hans Bürger (Uersfeld) nicht allein, im Gegensatz zu seinem Ärger: Nur er moniert das Fehlen eines Fast-Food-Restaurants in Daun.

Die von den Teilnehmern der Couponaktion aufgeführten positiven und negativen Seiten Dauns sind auch Themen beim ersten Bürgerforumdes Trierischen Volksfreunds am heutigen Donnerstag, 8. Oktober, ab 19.30 Uhr im Feuerwehrhaus in Daun. Die Bürger sollen im Rahmen dieser öffentlichen Veranstaltung heute die Möglichkeit bekommen, ihre Meinung zur Stadtentwicklung kundzutun. Für Lob, Kritik, Fragen und Anregungen steht Stadtbürgermeister Wolfgang Jenssen bereit.

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