Auf in die Ausbildung

DAUN. (bb) An der Leopold-von-Daun-Realschule fand für die Neuntklässler erstmals ein Projekttag zur Berufswahl statt. Das Motto: "Ich will was werden, aber wie?" Gesprächspartner der Schüler waren Berufsberater, Lehrlingswart, Betriebsleiter, Pflegedienstleiter sowie Vertreter von Banken, Versicherungen und Behörden. "Die haben uns gesagt, wie es tatsächlich während der Ausbildung abläuft", fasst Mario aus der 9d seinen Eindruck vom Projekttag zusammen und bezieht sich dabei auf die Menschen, die während der Einführung in den Projekttag auf dem Podium saßen. Anschließend nahm er mit etwa 20 Mitschülern zur Probe an einem Einstellungstest und an Rollenspielen zum Thema Vorstellungsgespräch teil. "Das hat mir eine Menge gebracht und zudem noch Spaß gemacht", sagt er. Seine Klassenkameradin Lena findet es erschreckend zu erfahren, dass auf einen Ausbildungsplatz in einem Industriebetrieb in Daun bis zu 30 Bewerbungen kommen. Sie hatte sich mit einer Gruppe von Mitschülerinnen an dem Workshop "Mädchen in Industrieberufen" beteiligt. Für Christoph ist wichtig, dass die Gesprächspartner auf dem Podium viele brauchbare Hinweise zu Zeugnisnoten und anderen Voraussetzungen gegeben haben. Er hat sich gemerkt: "Gute Praktikanten haben bei der Auswahl der Bewerber klare Vorteile." Den Einstellungstest beurteilt er so: "Wir mussten einige sehr schwierige Aufgaben in kurzer Zeit lösen." Auch Melanie fand den Projekttag gelungen. Der Vertreter der Berufsbildenden Schule Gerolstein habe viele Tipps gegeben und Alternativen aufgezeigt. "Mir ist vor allen Dingen klar geworden, dass ich mich jetzt schulisch ganz schön ins Zeug legen muss", resümiert Annika. Der Projekttag war mit einem Sketch der Theater-Arbeitsgemeinschaft und mit Anmerkungen von Schulleiter Hans-Peter Leinen zur aktuellen Ausbildungssituation eröffnet worden. Anschließend hatte der Berufsberater über Schlüsselqualifikationen wie Ausdauer, Zuverlässigkeit, Eigenverantwortung, über soziale Kompetenzen wie Team- und Konfliktfähigkeit, Höflichkeit sowie über Fach- und Allgemeinwissen gesprochen. Ein Lehrlingswart aus dem Elektrohandwerk stellte neue Berufsbilder vor, die Leiterin eines Industriebetriebs berichtete vom Auswahlverfahren bei Bewerbungen. Über Möglichkeiten und Chancen einer Ausbildung im Krankenhaus referierte der Pflegedienstleiter, außerdem wurden Ausbildungsangebote der Kommunalverwaltung vorgestellt. Am Nachmittag befassten sich die Neuntklässler in Workshops mit Einstellungstest, Vorstellungsgespräch und Berufsschulangebot. Organisiert hatten den Projekttag die Sozialkundelehrer Evi Linnerth und Klaus Leinen. Ihr Fazit: "Es war recht aufwändig, aber es hat sich gelohnt. Im nächsten Schuljahr soll es für die neunten Klassen eine Neuauflage geben."

"Die haben uns gesagt, wie es tatsächlich während der Ausbildung abläuft", fasst Mario aus der 9d seinen Eindruck vom Projekttag zusammen und bezieht sich dabei auf die Menschen, die während der Einführung in den Projekttag auf dem Podium saßen. Anschließend nahm er mit etwa 20 Mitschülern zur Probe an einem Einstellungstest und an Rollenspielen zum Thema Vorstellungsgespräch teil. "Das hat mir eine Menge gebracht und zudem noch Spaß gemacht", sagt er. Seine Klassenkameradin Lena findet es erschreckend zu erfahren, dass auf einen Ausbildungsplatz in einem Industriebetrieb in Daun bis zu 30 Bewerbungen kommen. Sie hatte sich mit einer Gruppe von Mitschülerinnen an dem Workshop "Mädchen in Industrieberufen" beteiligt. Für Christoph ist wichtig, dass die Gesprächspartner auf dem Podium viele brauchbare Hinweise zu Zeugnisnoten und anderen Voraussetzungen gegeben haben. Er hat sich gemerkt: "Gute Praktikanten haben bei der Auswahl der Bewerber klare Vorteile." Den Einstellungstest beurteilt er so: "Wir mussten einige sehr schwierige Aufgaben in kurzer Zeit lösen." Auch Melanie fand den Projekttag gelungen. Der Vertreter der Berufsbildenden Schule Gerolstein habe viele Tipps gegeben und Alternativen aufgezeigt. "Mir ist vor allen Dingen klar geworden, dass ich mich jetzt schulisch ganz schön ins Zeug legen muss", resümiert Annika. Der Projekttag war mit einem Sketch der Theater-Arbeitsgemeinschaft und mit Anmerkungen von Schulleiter Hans-Peter Leinen zur aktuellen Ausbildungssituation eröffnet worden. Anschließend hatte der Berufsberater über Schlüsselqualifikationen wie Ausdauer, Zuverlässigkeit, Eigenverantwortung, über soziale Kompetenzen wie Team- und Konfliktfähigkeit, Höflichkeit sowie über Fach- und Allgemeinwissen gesprochen. Ein Lehrlingswart aus dem Elektrohandwerk stellte neue Berufsbilder vor, die Leiterin eines Industriebetriebs berichtete vom Auswahlverfahren bei Bewerbungen. Über Möglichkeiten und Chancen einer Ausbildung im Krankenhaus referierte der Pflegedienstleiter, außerdem wurden Ausbildungsangebote der Kommunalverwaltung vorgestellt. Am Nachmittag befassten sich die Neuntklässler in Workshops mit Einstellungstest, Vorstellungsgespräch und Berufsschulangebot. Organisiert hatten den Projekttag die Sozialkundelehrer Evi Linnerth und Klaus Leinen. Ihr Fazit: "Es war recht aufwändig, aber es hat sich gelohnt. Im nächsten Schuljahr soll es für die neunten Klassen eine Neuauflage geben."