Vulkanbike MTB-Marathon Ausgepowerte Sportler, engagierte Helfer, zufriedene Gesichter

Daun · Die Eifel bietet viel Platz, so dass als erste sportliche Großveranstaltung während Corona der Vulkanbike rund um Daun stattfand – mit 1300 Radfahrern.

 Vulkanbike rund um Daun in Corona-Zeiten

Vulkanbike rund um Daun in Corona-Zeiten

Foto: Holger Teusch

(teu) Es waren nicht nur die Sportler, die ausgehungert nach einem Mountainbike-Rennen am vergangenen Wochenende zufrieden nach Daun strömten. „Wir sind begeistert, dass die Veranstaltung trotz Corona stattfinden kann. Der Vulkanbike gehört zur Eifel“, sagte Petra Zurkowski, die mit ihren Kollegen von der Feuerwehr Hörscheid den Streckenpunkt „Auf der Hardt“  absicherte. „Es ist so viel weggefallen in diesem Jahr: Eifelrallye, 24-Stunden-Rennen ...“, gibt sie zu bedenken. Da waren mancher der vielen Helfer froh, sich beim Vulkanbike noch einmal engagieren zu können. Natürlich alles nach den Vorgaben eines Hygienekonzepts, dass die Vulkanbike-Organisatoren mit Markus Appelmann von der Agentur inMedia an der Spitze. „Wir dürfen keine Flaschen mehr aufmachen“, erklärt beispielsweise Dirk Bohr. Beim traditionsreichen Verpflegungspunkt, den der MSC Daun mit THW-Hilfe nahe Mehren  betreibt, hat sich die Arbeit geändert. „Sonst hatten wir mehr vorzubereiten“, erzählte Waltraud Petri. „Zum Beispiel Bananen aufschneiden und Trinkbecher auffüllen.“ Das fällt nun weg. Die Sportler mussten sich diesmal die verschlossenen Wasser- und Apfelsaftschorleflaschen greifen und selbst aufmachen.