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Autobahnsanierung geht weiter

Autobahnsanierung geht weiter

Rund 16 Millionen Euro investiert das Land in die weitere Erneuerung von Abschnitten der Autobahn 1/48. Darunter sind auch Teilstücke in den Kreisen Vulkaneifel und Bernkastel-Wittlich.

Daun/Manderscheid/Ulmen. Viele Ortsunkundige wundern sich, wenn sie dieses "Ritual" beobachten: Kurz hinter der Autobahnauffahrt Manderscheid - in Fahrtrichtung Koblenz - wechseln Eingeweihte von der rechten auf die linke Spur, auch wenn sie niemand überholen wollen.

Das Ausweichmanöver von Auto- und Lastwagenfahrer hat seinen Grund: der miserable Zustand dieses Autobahnteilstücks bis zur Abfahrt Mehren, vor allem der rechten Spur. Wie marode das Stück ist, fällt umso stärker auf, seit der Abschnitt von Hasborn bis Manderscheid zuletzt saniert worden ist.

Seit geraumer Zeit darf wegen des schlechten Zustands auf dem Teilstück von Manderscheid nach Mehren fast komplett nur 100 gefahren werden, aber es besteht Aussicht auf Besserung.

Auf Anfrage des Trierischen Volksfreunds teilte die Sprecherin der rheinland-pfälzischen Verkehrsministeriums, Beate Schrader, mit, dass die Sanierung weiterer Abschnitte der A 48/A 1 angegangen wird. Schon im Juni soll es losgehen mit dem 5,9 Kilometer langen Teilstück zwischen den Anschlussstellen Ochtendung und Mayen (Fahrtrichtung Dreieck Vulkaneifel/Trier). Gebaut werden soll in diesem Bereich voraussichtlich bis September.

Der Beginn der Erneuerung des rund 4,5 Kilometer langen Stücks zwischen den Anschlussstellen Manderscheid und Mehren ist laut Ministerium für August geplant. Voraussichtliche Bauzeit: bis Ende des Jahres.

Keine Festlegung auf verbindlichen Fahrplan



Mit im Vorhabenplan des Landes ist in diesem Jahr auch der Ausbau des Teilstücks von der Anschlussstelle Ulmen in Fahrtrichtung Dreieck Vulkaneifel.

Geplant ist, dass an der knapp sechs Kilometer langen Strecke von Juli bis Dezember gebaut werden soll.

Für diese Abschnitte und ein weiteres Teilstück zwischen Mayen und Ochtendung investiert das Land rund 16 Millionen Euro. Auf einen verbindlichen Fahrplan lässt sich die Mainzer Ministeriumssprecherin nicht festlegen: "Die angegeben Bauzeiten unterstellen einen reibungslosen Verlauf der Vergabeverfahren, keine Zeit verzögernden unvorhergesehenen Ereignisse nach Baubeginn und durchschnittliche Witterungsbedingungen während der Bauzeit."