Bank verzeichnet Wachstum in allen Bereichen

Bank verzeichnet Wachstum in allen Bereichen

Die Volksbank RheinAhrEifel hat ein positives Fazit des vergangenen Jahres gezogen. Die Bank nähert sich bei der Bilanzsumme der Zwei-Milliarden-Euro-Marke und liegt damit in der Spitzengruppe der genossenschaftlichen Kreditinstitute im Land.

Daun/Nürburgring. Und wächst und wächst und wächst: Auch 2012 hat die Volksbank (Voba) RheinAhrEifel, zu deren Geschäftsgebiet Teile der Verbandsgemeinde (VG) Daun und die gesamte VG Kelberg gehören, in vielen Feldern zugelegt. So liegt die Bilanzsumme der Voba mit einem Zuwachs von 100 Millionen Euro erstmals über der 1,9-Milliarden-Euro-Marke. 2009 belief sich die Bilanzsumme noch auf 1,6 Milliarden Euro. Unter den etwa 1100 Volks- und Raiffeisenbanken in Deutschland belegt die Voba mit ihrer Bilanzsumme Platz 35, in Rheinland-Pfalz ist es der vierte Platz. Voba-Vorstandschef Elmar Schmitz freute sich, am Donnerstag bei der Bilanz-Pressekonferenz am Nürburgring "schöne Zahlen" präsentieren zu können, trotz eines für die Finanzwirtschaft nicht einfachen Jahrs 2012. Die Voba RheinAhr-Eifel sei in allen Bereichen wieder "kräftig gewachsen". Das gelte auch für den Regionalmarkt Eifel, der von Daun aus geführt wird. Mit der Steigerung ihres Eigenkapitals um 10,7 Millionen Euro auf 184 Millionen Euro habe sich die Bank ein gutes Polster geschaffen.

Widerstand gegen Pläne der EU:
Auch an der Voba RheinAhrEifel sei von den das Jahr 2012 prägenden Themen wie Staatsschuldenkrise und Rettungsschirm der Europäischen Union (EU) nicht spurlos gegangen. In der Diskussion um die Einführung einer Bankenunion mit zentralisierter Bankenaufsicht und gemeinsamer Einlagensicherung habe sich der Vorstand eindeutig gegen die EU-Pläne ausgesprochen. Er habe dazu auch viele Briefe bekommen. Die Haltung der Bank sei aber unmissverständlich, erklärte Schmitz: "Es kann nicht sein, dass Banken mit völlig verschiedenen Geschäftsmodellen für einander haften. Verluste müssen dort getragen werden, wo sie entstehen." Die Voba RheinAhrEifel hat mittlerweile mehr als 82 000 Mitglieder, 3100 mehr als im Jahr zuvor. Sie bekommen eine Dividende von fünf Prozent auf ihre Anteile am Kreditinstitut.

Mehr als 3000 neue Kunden: Auch über einen Zuwachs an Kunden kann sich die Voba freuen: 3456 waren es im vergangenen Jahr. Die Summe, die Kunden der Voba anvertrauen, stieg 2012 erneut: um 73 Millionen Euro. Insgesamt beläuft sie sich auf knapp über 1,5 Milliarden Euro. Auch die Spareinlagen verzeichneten einen Zuwachs um 29 Millionen Euro auf insgesamt 624 Millionen Euro. Diese Entwicklung belege, dass für den Großteil der Bürger "Sicherheit oberste Priorität" habe statt mit Risiken verbundenen Geldgeschäfte zu machen, erklärte der Vorstandsvorsitzende.

Zahl der Ausbildungsplätze wird aufgestockt:
Viele neue Zahlen, aber auch viel Bekanntes: Nach wie vor ist die Voba mit 33 Filialen im Gebiet vom Rhein bis zum Hinterbüsch vertreten. Sie hat etwa 450 Mitarbeiter, davon sind 35 Auszubildende. Diese Zahl wird künftig steigen. "Wir werden mehr junge Menschen ausbilden. Geplant ist, die Zahl auf 45 aufzustocken", verkündete der Vorstandsvorsitzende. Ein größeres Geschäftsgebiet wird es hingegen vorerst nicht geben. Schmitz: "Fusionen sind derzeit kein Thema für uns."

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