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Banküberfall in Kelberg: Polizei bitte um Mithilfe

Banküberfall in Kelberg: Polizei bitte um Mithilfe

Die Polizei hat neue Erkenntnisse zum Raubüberfall auf die Volksbank-Filiale in Kelberg (Landkreis Vulkaneifel) am heutigen Freitagmittag und bittet um weitere Hinweise: Laut Zeugenaussage ist der Bankräuber gegen 12 Uhr mit einem silberfarbenen Herrenfahrrad nach dem Überfall geflüchtet.

Auf dem nahegelegenen, zentralen Busparkplatz, wo sich bereits zahlreiche Schüler auf den Ferienbeginn gefreut haben, hat er das Rad in eine Hecke geworfen und ist anschließend mit einem dunklen Kleinwagen vom Typ BMW 1 oder Audi A3 in unbekannte Richtung geflüchtet. Ob er den Wagen selbst gesteuert oder ein Komplize auf ihn gewartet hat, ist bislang unklar.

Die Polizei fahndet weiter mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften aus der gesamten Region nach dem Täter. Dabei hat sie auch einen Hubschrauber eingesetzt. Die Suche nach dem Fahrzeug oder dem Täter ist bis jetzt aber erfolglos. Wie viele Polizisten insgesamt im Einsatz waren, sagt die Polizei nicht. Auf die Frage, ob es nähere Informationen zur Waffe des Bankräubers gibt, sagte der Dauner Polizeichef Alfred Haas: "Es ist eine Kurzwaffe. Und wir gehen davon aus, dass sie echt ist."

Die Polizei bitte um weitere Hinweise aus der Bevölkerung. Wer Angaben zum Täter oder dem Fluchtauto machen kann, wird gebeten, sich an die Polizeiinspektion Daun, Telefon 06592/9626-0, oder die Kriminalpolizei in Trier, Telefon 0651/9779-2290 zu wenden.