Bauherren in den Startlöchern

Bauherren in den Startlöchern

Im Plan: Die Erschließung des rund zwei Hektar großen Neubaugebiets "Auf dem Graben" in Bolsdorf geht zügig vonstatten und ist laut Stadtbürgermeister Matthias Stein (CDU) im Kostenrahmen. Noch im September sollen die ersten Häuslebauer ans Werk gehen können.

Hillesheim-Bolsdorf. Das Neubaugebiet "Auf dem Graben" in Bolsdorf nimmt Konturen an: Kanal und Versorgungsleitungen sind verlegt, der Unterbau der Erschließungsstraße zwischen der K 55 und der Waldstraße, an der rechts und links die Bauplätze entstehen, hergestellt, demnächst werden die Randsteine gesetzt. "Wir liegen im Plan, Ende September ist alles fertig", sagt Bolsdorfs Ortsvorsteher Helmut Schmitz (CDU) nach vorherigem Gespräch mit der Baufirma.

Den Auftrag für Erschließung des ersten Bauabschnitts des Baugebiets "Auf dem Graben" hatte die Firma Michels aus Hillesheim zum Angebotspreis von rund 274 000 Euro erhalten. Davon entfallen 62 000 Euro auf den Straßen- und Gehwegebau, für den die Stadt verantwortlich zeichnet, sowie 212 000 Euro für den Kanal- und Wasserleitungsbau.

Stadtbürgermeister Matthias Stein (CDU) freut sich zum einen, dass "wir absolut im Kostenrahmen sind", zum anderen, dass das angepeilte Ziel höchstwahrscheinlich erreicht wird und Bauwillige noch in diesem Spätsommer loslegen können. "Derzeit haben wir Anfragen für vier Grundstücke, und ich hoffe, noch diesen Monat einige davon an den Mann bringen zu können." Die Grundstücke werden zwischen 550 und 800 Quadratmeter groß und sollen inklusive Erschließungskosten für "40 bis 45 Euro" pro Quadratmeter angeboten werden.

Auch Ortsvorsteher Schmitz (CDU) gibt sich zuversichtlich - vor allem wegen der "guten Lage" der Bauplätze. Das Baugebiet liegt nordwestlich vom Ortskern und grenzt an das Naherholungsgebiet "Bolsdorfer Tälchen", das sich bis zur Kernstadt erstreckt. Vorgesehen ist, neben rund 1,5 Hektar reinem Bauland mit zwölf Bauplätzen auch eine 0,5 Hektar große Mischgebiets-Fläche (mit weiteren drei Wohnbauplätzen) zu schaffen. Damit werden der Firma Haustechnik Schmitz Erweiterungsmöglichkeiten geboten werden.

Für das Baugebiet wird zunächst eine Verbindung zwischen der K 55 und der Waldstraße hergestellt, an der rechts und links die Bauplätze entstehen. Falls es weiteren Bedarf gibt, sollen in einem zweiten Bauabschnitt weitere Bauplätze geschaffen werden. Sie würden über eine Stichstraße samt Wendehammer an das jetzige Areal angebunden.

Diese Grundstücke dürften aber wesentlich teurer werden, denn nur bei einer Erschließung noch in diesem Jahr gelten die alten Entgelte. Ab 2009 werden kostendeckende Gebühren für den Kanalbau verlangt, was etwa einer Verdoppelung der Kosten entspricht. Eine Kompletterschließung 2008 kommt für Ortsvorsteher Schmitz trotzdem nicht in Frage: "Wir wollten nie eine Luftnummer."