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Baumfällarbeiten: L 46 noch bis Freitagnachmittag gesperrt

Baumfällarbeiten: L 46 noch bis Freitagnachmittag gesperrt

Noch bis Freitag, 16.30 Uhr, ist die Landesstraße 46 zwischen Daun-Gemünden und Daun-Weiersbach gesperrt. Nach Angaben des Landesbetriebes Mobilität (LBM) Gerolstein laufen die Baumfällarbeiten in dem Straßenabschnitt planmäßig.

Daun. "Wir gehen bis jetzt davon aus, dass der Zeitraum der Sperrung wie angekündigt eingehalten wird", sagt Bruno von Landenberg, Fachgruppenleiter Betrieb beim LBM Gerolstein, am Mittwochnachmittag. Seit Montag, 19. November, war die Straße zwischen den Dauner Stadtteilen Gemünden und Weiersbach täglich von 8.30 bis 16.30 Uhr gesperrt. Der Grund: Baumfällungen in den Steilhängen des angrenzenden Stadtwaldes. Pflanzen, die zu nah an der Straße standen, werden entfernt - insbesondere solche mit stark zur Straße geneigten Kronen. "Der Hang zum Gemündener Maar wurde zuletzt vor über 15 Jahren durchforstet", sagt Revierleiter Gerhard Herzog.
Die meisten haben Verständnis

 Noch nicht befahrbar: die L 46 zwischen Daun-Gemünden und Daun-Weiersbach. TV-Foto: Klaus Kimmling
Noch nicht befahrbar: die L 46 zwischen Daun-Gemünden und Daun-Weiersbach. TV-Foto: Klaus Kimmling


Deshalb sei es nun wichtig gewesen, die alten Bäume aus Gründen der Verkehrssicherheit zu fällen. Auch Gewächse mit Faulstellen müssen aus Sicherheitsgründen weichen.
"Die meisten Autofahrer haben für die Maßnahme Verständnis", erzählt Gerhard Herzog. Einige jedoch hätten die Arbeiter vor Ort teils wüst beschimpft. "Den Vogel abgeschossen" habe allerdings ein Autofahrer, der direkt hinter einem Lastwagen an zwei Vollsperrungsschildern über Äste und Hackschnitzel hinweg mitten durch die Baustelle gefahren sei.
Insgesamt ist Gerhard Herzog bisher zufrieden mit dem Verlauf der Arbeiten. "Wir stehen sehr unter Zeitdruck, haben aber ein motiviertes Team und sind zuversichtlich, dass alles gut klappt", sagt er.
Mit schwerem Gerät ist das Team noch bis Freitag im Einsatz. Am Nachmittag soll die Landstraße dann wieder befahrbar sein. Neben der Verbesserung der Verkehrssicherheit erhofft sich Herzog von den Arbeiten auch, dass die Landstraße schneller trocknet und so eine "geringere Frostgefahr auf der unfallträchtigen Strecke" besteht. An den zum Teil steilen Hängen, an denen die Bäume entfernt werden, würden nun nach und nach neue Trockenbiotope entstehen, die von Insekten und Pflanzen besiedelt würden. "Erst mal werden sich die Leute aber an das neue Bild gewöhnen müssen", sagt Herzog. mem