Bei Katastrophen bestens gerüstet

Daun · Technischer Zuwachs beim Deutschen Roten Kreuz: Drei neue Fahrzeuge vom Bundesamt für Bevölkerungs- und Katastrophenschutz und der Kreisverwaltung Vulkaneifel vervollständigen nun den Fuhrpark des DRK-Kreisverbands Vulkaneifel.

Landrat Heinz-Peter Thiel übergibt Norbert Kreten, dem 1. Vorsitzenden des DRK-Kreisverbands Vulkaneifel, die Schlüssel für die beiden Mannschaftstransportfahrzeuge. Mit dabei Geschäftsführerin Diana Peters und der stellvertretende Kreisbereitschaftsleiter Mario Bieker (rechts). TV-Foto: Helmut Gassen

Foto: Helmut Gassen (HG) ("TV-Upload Gassen"

Daun. Das Deutsche Rote Kreuz ist für vieles zuständig und dazu gehört nicht nur der Rettungsdienst, Essen auf Rädern oder der Betrieb von Sozialeinrichtungen. Zu seinem Aufgabengebiet gehört auch der Katastrophen- und Bevölkerungsschutz, was viele nicht wissen.
Dafür gerüstet zu sein, bedarf es aber auch des richtigen technischen Equipments und das kostet Geld. In der Vulkaneifel ist der DRK-Kreisverband Vulkaneifel für den Dienst an der Bevölkerung zuständig. Deshalb wurde dem Verband schon im vergangenen Jahr vom Bundesamt für Bevölkerungs- und Katastrophenschutz ein Gerätewagen Sanitätsdienst im Wert von rund 200 000 Euro zugeteilt.
Außerdem hat die Kreisverwaltung Vulkaneifel als Vertragspartner des DRK Kreisverbandes für rund 60 000 Euro zwei Mannschaftstransportfahrzeuge für je neun Insassen angeschafft, die jetzt in den aktiven Dienst des DRK überstellt wurden.
"Wir stellen die Manpower, bilden aus, aber unser Engagement hat Grenzen, wenn es um die Anschaffungen geht", sagte Norbert Kreten, erster Vorsitzender des DRK-Kreisverbandes Vulkaneifel.
Das weiß auch Landrat Heinz-Peter Thiel: "Die Fahrzeuge sind nichts wert, wenn die Menschen, die es benutzen, nicht hoch ausgebildet sind. Wir stellen die Fahrzeuge gern zur Verfügung, das ist unser Beitrag zum Katastrophenschutzgesetz", sagte er.
Diakon Karl-Heinz Lequen segnete die neuen Fahrzeuge im Beisein vieler Gäste ein. Rund 30 festangestellte Kräfte sind beim Deutschen Roten Kreuz Vulkaneifel angestellt.
Neben den neuen Fahrzeugen hat der Kreisverband noch einen Rettungswagen, einen Notfallkrankenwagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug in seinem Fuhrpark. HG