Bereitschaft signalisiert
Jetzt kommt endlich Bewegung in die Verhandlungen: Die Mitglieder der Schreiner-Innung Daun haben kürzlich beschlossen, der Gesprächsaufnahme zum Zwecke einer Fusion der Innungen zuzustimmen.
Niederehe. (red) Obermeister Alfred Schüller konnte neben den Mitgliedern die Geschäftsführerin des Landesinnungsverbandes, Martina Fuchs, und Dirk Kleis, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft "Mehr", sowie Ehrenmitglied Josef Mayer zur Jahreshauptversammlung begrüßen.Wie steht es derzeit um Mindestlöhne?
Martina Fuchs referierte zu den Themen "Ausfüllen der Anlage 1c bei Ausschreibungen (Offenlegung der Kalkulationen)", über "Marketing im Tischlerhandwerk" und berichtete über den derzeitigen Stand der Diskussionen über Mindestlöhne. Obermeister Alfred Schüller empfahl, bei Fragen zur Offenlegung der Kalkulationen sich an den zuständigen Berater Wolfgang Rödler beim Landesverband in Koblenz zu wenden.Geschäftsführer Dirk Kleis erläuterte die Jahresrechnung 2006. Kassenprüfer Herbert Schneiders bestätigte einwandfreie Kassenführung. Geschäftsführung und Vorstand wurde einstimmig Entlastung erteilt. Kleis stellte den Wirtschaftsplan 2007 vor. Dieser wurde einstimmig angenommen.Obermeister Alfred Schüller berichtete anschließend über den Verlauf der Beratungen der Schreiner-Innungen Bitburg und Prüm über eine mögliche Fusion. In einer Versammlung Ende vergangenen Jahres in Bitburg hatten die anwesenden Mitglieder dieser beiden Innungen einstimmig für ein Zusammengehen votiert. Gespräch mit Obermeistern und Stellvertretern
Auf Antrag von Obermeister Schüller wurde auch in der Dauner Innung eine Abstimmung herbeigeführt, ebenfalls mit dem Ziel, sich an Gesprächen einer Fusion in 2008 zu beteiligen. Auch hier war man einstimmig mit Aufnahme von Fusionsgesprächen einverstanden. Geschäftsführer Kleis wird im Sommer die drei Obermeister und ihre Stellvertreter zu einem Gespräch einladen, in dem die weitere Vorgehensweise festgelegt wird.