Besuch im Eisschrank

GEROLSTEIN. (red) Faszinierende und unvergessliche Aufnahmen und Geschichten aus dem kältesten bewohnten Gebiet unserer Erde bietet der Vortrag über Sibirien. Er ist der zweite Teil in der Reihe "Blickfang Erde".

Endlose Schneemassen, Temperaturen bis minus 60 Grad, meterdick zugefrorene Flüsse - für die Menschen hierzulande sind die Bedingungen des sibirischen Winters schier unvorstellbar. Für Russland-Forscher Konstantin Abert hingegen ist es das Land seiner Träume. Rund 40 Mal ist er in den vergangenen Jahren in das riesige Land im Osten gereist. Ausgestattet mit modernster Präsentationstechnik erzählt der abenteuerlustige Forscher von seiner großen Leidenschaft. Der zweite Teil der Vortragsreihe "Blickfang Erde" wird am Samstag, 25. November, im Rondell in Gerolstein gegeben. Beginn ist um 19.30 Uhr. Nordostsibirien ist das klimatisch extremste Gebiet unserer Erde mit jährlichen Temperaturunterschieden von über 100 Grad. Im Winter herrscht monatelang tiefster Dauerfrost bis unter die 60-Grad-Grenze, im kurzen Sommer drückende Hitze bis 40 Grad plus. Der Kampf ums Überleben in dieser unwirtlichen Region bestimmt den Alltag der Menschen, die sich diesen Herausforderungen mit bewundernswerter Gelassenheit und einem beneidenswerten Humor stellen. Dass die Menschen trotz oder gerade wegen dieser unvorstellbaren Bedingungen so sehr menschlich bleiben, immer ein Lächeln parat haben, macht den Besuch im Eisschrank Russlands so sehr ergreifend. Konstantin Abert verspricht eine aufregende und gefühlsintensive Reise mit spektakulären Aufnahmen von traumhaften Landschaften, pulsierenden Metropolen und einem russischen Alltag, der einem manchmal zu schnell den Atem raubt. Im Rahmenprogramm gibt es Live-Musik von der Band "Quattro". Karten im Vorverkauf zehn (Erwachsene) beziehungsweise sechs Euro (Schüler und Studenten) bei der Buchhandlung Raabe in Gerolstein. An der Abendkasse werden jeweils zwei Euro Aufschlag erhoben. Online-Kartenbestellung und weitere Infos unter www.eifel-adventure.de