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Bis zur offiziellen Eröffnung ist noch einiges zu tun

Bis zur offiziellen Eröffnung ist noch einiges zu tun

Zwei Jahre nach der Umgestaltung und ein Jahr nach den Hochwasser-Zerstörungen wird Ende September im Kurpark gefeiert.

Daun Einige Jahre hat es gedauert, bis die Idee, den Dauner Kurpark auf Vordermann zu bringen, umgesetzt worden ist. Das in den 1980ern eröffnete Areal zwischen dem Betriebsgelände des Dauner Sprudels und dem Stadtteil Gemünden war in die Jahre gekommen, verbunden mit einem entsprechenden Reparatur- und Sanierungsbedarf.
Lange wurde über eine Umgestaltung beraten, kein anderes Thema hatte in der Wahlperiode von 2009 bis 2014 für mehr Zündstoff im Stadtrat gesorgt. Das änderte sich, als strittige Punkte der ursprünglichen Planung - wozu beispielsweise eine überdimensionale Gießkanne am Parkeingang gehört hatte - gestrichen wurden. Aber es war auch die strenge Heilquellenschutzverordnung zu berücksichtigen, die keine gravierenden Veränderungen zuließ.
So wurde 2013 einstimmig der Weg freigemacht für die Umgestaltung und die damit verbundene Einrichtung des um und durch die Stadt führenden Dreesquellenwegs. Dem Spatenstich 2014 folgten 2015 die Umbauarbeiten. Gut eine halbe Million Euro wurden investiert, von denen das Land 80 Prozent übernommen hat, jeweils zehn Prozent Stadt und Verbandsgemeinde Daun. 2016 sollte die offizielle Eröffnung stattfinden, doch dann kam das Lieser-Hochwasser, das unter anderem viele Wege im Kurpark zerstörte. Einiges Kopfzerbrechen hatte die Wiederherstellung der Kneippanlage der Stadt bereit aber auch das ist mittlerweile behoben.
Nun steht der Termin für die offizielle Eröffnung fest: Es ist Freitag, der 29. September. Bis dahin ist vor allem rund um den Dreesquellenweg noch einiges zu tun. Demnächst wird die Beschilderung in Angriff genommen, die unter Beteiligung des Natur- und Geoparkes Vulkaneifel konzipiert worden ist. Für Texte und Fotos mitverantwortlich ist einer, der sich mit den kohlensäurehaltige Sauerbrunnen als besonderes Geschenk des Vulkanismus bestens auskennt: Regionalhistoriker Alois Mayer aus Pützborn.