Brunnenstadt im Lichterglanz

Brunnenstadt im Lichterglanz

Hinter den Kulissen der besinnlichen Adventsdekorationen der Innenstadt wird kräftig gewerkelt: Reservisten überarbeiten 13 Holzbuden, Feuerwehrleute hängen Lichterketten auf, und der Gewerbeverein besorgt 700 Schleifen für 35 Bäume.

Gerolstein. "Bis zum ersten Advent sind wir an drei Wochenenden jeweils freitags und samstags im Einsatz", erklärt Wolfgang Klaes von der Gerolsteiner Wehr. Traditionell sorgen die Feuerwehrleute für Lichterglanz: von der Hochbrücke bis zum Altstadtparkplatz.

Auch fürs adventliche Aussehen von sechs großen Tannenbäumen (Löwenburg bis Brunnenplatz) ist die Feuerwehr verantwortlich. Um andere Weihnachtsdeko im Flecken gab es im Vorfeld Unstimmigkeiten.

Vor lauter Autos sieht man keine Bäume



Einige Mitglieder des Gewerbevereins Gero-Team waren gegen das Aufstellen von geschmückten Bäumen. Grund: Nach der Umwandlung der Fußgängerzone in eine verkehrsberuhigte Zone sei wegen des hohen PKW-Aufkommens und der vielen parkenden Autos kein Tannenbaum mehr zu sehen.

Gero-Team-Geschäftsführerin Annegret Remagen: "Die Befürworter haben sich aber durchgesetzt. In der letzten Novemberwoche werden 35 kleine Bäume, mit insgesamt 700 roten Schleifen geschmückt, aufgestellt." Lachend ergänzt sie, dass die drei Meter hohe Palme, die ein Bistro aufgestellt hat, keine roten Schleifen bekommt.

Bei der Organisation des Weihnachtsmarktes hat sich das Team vergrößert. Die Stadt ist eingestiegen. Der dritte Beigeordnete Hermann Lux hat diesen Part übernommen. Gemeinsam mit Remagen und Irmgard Möller von der Interessengemeinschaft Weihnachtsmarkt wird ein "toller Markt mit vielen Neuheiten" (O-Ton Remagen) auf die Beine gestellt.

Erstmals können Grüße aus einem Container über den Radioäther eines großen Privatsenders verschickt werden. Lux erklärt: "Für das große Feuerwerk am 13. Dezember um 18.30 Uhr wurde ein Sponsor gefunden." Die Belegung für das Areal zwischen Rondell und Altstadtparkplatz sei gut. Die Hütten alle vermietet.

Apropos Hütten. Laut Lux sei die Stadt im Vorjahr "fünf vor zwölf" eingestiegen. Er sagt: "Die 13 Häuschen waren total marode. Die Reservistenkameradschaft hat sie überarbeitet. Sie werden auch den Auf- und Abbau übernehmen." Im Gegenzug würden die Reservisten dafür 500 Euro sowie eine Hütte auf dem Markt erhalten. Lux: "Die machen das top. Das ist okay so."

Wer noch auf dem Weihnachtsmarkt am 13. und 14. Dezember ausstellen möchte, kann sich bei Annegret Remagen, 06591/7566 (ab 19 Uhr 06593/9665) melden.