Bürger atmen auf

KIRSBACH. (bb) Im vorigen Jahr wurde mit den Baumaßnahmen begonnen, im Frühjahr wird weitergebaut. 1,3 Millionen Euro werden für Dorferneuerungsmaßnahmen in Kirsbach, einem der kleinsten Dörfer der Verbandsgemeinde (VG) Kelberg, investiert.

Karl-HeinzDiederich, Leiter der Bauabteilung der Verbandsgemeinde (VG)Kelberg, bedauert es nach wie vor: "Trotz umfangreicher Beratunghat sich der Ortsgemeinderat von seiner Entscheidung, dasKopfsteinpflaster durch Asphalt und Betonpflaster zu ersetzen,nicht abbringen lassen". Auch Verbandsbürgermeister Karl Häfner scheint mit den Plänen der Kirsbacher nicht ganz glücklich zu sein. "Ich hätte mehr Bepflanzung gewünscht, und das Kopfsteinpflaster hätte an anderer Stelle im Dorfbild sicherlich gute Akzente gesetzt", meint er. Doch diese Gelegenheit ist vorbei. Die gepflasterte Straße im Ort gehört der Vergangenheit an, nun rollt der Verkehr lautlos über den Asphalt. "Endlich", sagen die Ortsgemeinderatsmitglieder Josef Kaspers, Anton Königs und Werner Knechtges und erklären, dass die Umwandlung der Straße im Sinne der Kirsbacher Bevölkerung geschehen sei. "Wir wollten den Lärm, den jedes Fahrzeug auf der alten Straße hervorrief, nicht mehr", sagen sie.

Der junge Ortsbürgermeister Johannes Hilberath, der die Leitung der Gemeindegeschäfte mitten in der Planung von Heinz Koch übernommen hatte, trägt die Entscheidungen mit.

Neues Dach für das Gemeindehaus

Im vergangenen Jahr war in der 92 Einwohner zählenden Gemeinde mit dem Ausbau der Ortsdurchfahrt (K 93) begonnen worden; außerdem werden sämtliche Nebenstraßen und die Gehwege sowie die Kanalisation und die Wasserleitungen erneuert.

Die Maßnahme ist eine Gemeinschaftsaktion des Kreises Daun, der VG-Werke und der Ortsgemeinde. Von den Beteiligten und mit Landesmitteln wird die Gesamtmaßnahme finanziert. Dazu gehört auch eine einheitliche Beleuchtung in Ozeanblau sowie ein neues, mit Schiefer eingedecktes Buswartehäuschen aus Naturstein. Das Gemeindehaus erhält noch ein neues Dach und wird neu möbliert, die Parkbuchten und Pflanzbeete in seinem Umfeld werden neu gestaltet.

Die Anlieger bezahlen ihren Anteil innerhalb von fünf Jahren als wiederkehrende Beiträge. Beim Grunderwerb und bei der Schaffung des Baurechts gab es keine Probleme. Die Bauleitung hatte die Straßenmeisterei Kelberg.