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Bundeswehr: Standorte bleiben erhalten

Bundeswehr: Standorte bleiben erhalten

Ein Gespenst geht um in der Vulkaneifel: Es ist das Gespenst der möglichen Schließung von einem oder gar beiden Bundeswehrstandorten im Kreis - in Daun und Gerolstein. Seitdem Ex-Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg es mit seiner Ankündigung, zahlreiche Bundeswehrstandorte in der gesamten Republik zu streichen, losgelassen und sein Nachfolger einen Termin für die Bekanntgabe genannt hat, fiebert der gesamte Kreis auf den 26. Oktober hin.

Es werden Resolutionen verfasst, Stoßgebete gen Bonn geschickt.
Doch das Gespenst lässt sich nicht vertreiben, sondern verbreitet immer mehr Angst und eine ungeheuerliche Spannung. Dann die Bekanntgabe der gefürchteten Streichliste.
Und das kollektive Aufatmen und Jubel. Daun und Gerolstein bleiben bestehen, das Schreckgespenst verschwindet. In Gerolstein wird zwar die Zahl der Dienstposten ab 2013 von 960 auf 760 reduziert.
Doch schon seit geraumer Zeit liegt die tatsächliche Personalstärke in der Eifelkaserne nur bei 700 Soldaten. Daun gewinnt sogar: Der Standort, an dem rund 1100 Soldaten und Zivilisten beschäftigt sind, bekommt 40 Stellen dazu. mh