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Bunt, bizarr und schrill

Bunt, bizarr und schrill

Mit jeder Menge ungewöhnlicher optischer Schmuckstücke sowie dem Auftritt der vier skurrilen Schrotthändler, der Ludolf-Brüder aus dem Westerwald, und von Deutschlands angeblich bekanntestem Erotikstar, Vivian Schmitt, endeten am Sonntag die dritten "Recaro Racing Days" am Nürburgring.

Nürburgring. (jüb) Die Anzahl von Leinwandstars aus dem Westerwald hält sich unbestritten in Grenzen. Ein ungewöhnliches Brüder-Quartett hat es jetzt als Auto-Verwerter geschafft, obwohl die mimischen Qualitäten der vier Helden sicherlich noch verbesserungsfähig sind. Aber Uwe, Peter, Manni und Günter, "die Ludolfs" eben, haben sich mit ihrem ersten Streifen gleich so etwas wie Kultcharakter in der Szene erspielt und ließen sich demzufolge auch am Sonntag auf dem Nürburgring sehen. Ebenso wie "sexy Vivian" Schmitt, die die "International Drift Series" als Co-Moderatorin begleitete und als Jury-Mitglied bei der Wahl zum "Recaro-Girl 2009" der Veranstaltung Glanz und Glamour verlieh.

Grund zum Feiern hatten aber auch alle, die ihren persönlichen Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde registrieren durften. Bei der Bildung der "längsten Golfschlange der Welt" wurden alle Besitzer eines solchen Fahrzeugs zum Mitmachen aufgefordert, so dass der Uralt-Rekord aus dem Jahr 1987 (fünf Kilometer) getilgt wurde.

Für alle, die das Thema Automobil ein bisschen bizarr mögen, waren die "Recaro Racing Days" mit "heißen Gefährten und scharfen Kurven" der Höhepunkt des Jahres. Wenn sich alle Besucher jetzt auch noch daran erinnern (und vor allem daran halten), dass Auto-Tuning kein wildes Schrauben ist, sondern Experten überlassen werden sollte, ist auch gegen derlei Aktionen nichts einzuwenden.