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Caritas schließt Weg zurück in alte Strukturen aus

Caritas schließt Weg zurück in alte Strukturen aus

Nach dem Umzug des Caritasverbands Westeifel von Bitburg in die neue Zentrale in Gerolstein (der Trierische Volksfreund berichtete) hat das Leitungsgremium erstmals alle Mitarbeiter zu einem gemeinsamen Jahresauftakt eingeladen. Bisher hatte es solche Veranstaltungen nur einzeln für die Dienststellen in Bitburg, Prüm und Daun gegeben.

Gerolstein/Bitburg. (bb) "Das Bewusstsein dafür zu stärken, dass unser Verband ein Ganzes ist", nannten Elisabeth Krupp und Monika Neumann als Anlass für den ersten gemeinsamen Jahresauftakt. Dazu hatten sich etwa 130 Frauen und Männer im Pfarrheim Gerolstein versammelt.

Die beiden Fachbereichsleiterinnen moderierten die Veranstaltung, die mit einem von Pastor Karl Kneißl (Bleialf), Vorsitzender des Caritasverbands Westeifel, zelebrierten Gottesdienst in der St.-Anna-Kirche eröffnet worden war. Darin hatte es eine weitere Premiere gegeben: Unter Leitung von Simon Hell trat erstmals der Projektchor "Carinetten" auf.

Bei dem als "Erinnerungsreise" gestalteten Rückblick auf das Jahr 2010 spielte Elisabeth Krupp unter dem Beifall einiger Mitarbeiter auf den zeitweise kontrovers diskutierten neuen Standort der Zentrale an. "Gerolstein ist der Nabel der Welt", sagte Elisabeth Krupp augenzwinkernd.

Das Qualitätsmanagement habe für Unsicherheit gesorgt, berichtete sie. Und betonte: "Diese Form der Überprüfung unserer Arbeit ist keine Kontrolle, sondern eine riesige Selbstreflexion, die uns nicht schadet, sondern voranbringt."

Geschäftsführer Winfried Wülferath erklärte beim Blick auf die wirtschaftliche Situation mit 389 Mitarbeitern (Stand: 31. Dezember 2010), dass der Verband 2009 einen Jahresüberschuss von 320 000 Euro erzielt habe. Doch er relativierte den Betrag: Der Caritasverband zahle Jahreslöhne von 7,6 Millionen Euro; da entspreche der Überschuss gerade mal der Hälfte einer monatlichen Lohnsumme.

Weitere Themen Wülferaths waren das neue Personalentwicklungskonzept und der Plan, die Stiftungsarbeit zu intensivieren. "Es wird immer wieder Veränderungen geben, aber nicht mehr den Weg zurück in alte Strukturen", sagte der Geschäftsführer. Zusammen mit Karl Kneißl zeichnete Wülferath Mitarbeiter aus, die zwischen zehn und dreißig Jahren beim Caritasverband Westeifel beschäftigt sind (siehe Extra). EHRUNGENzehn Jahre: Martina Alsfasser, Hannelore Brandt, Barbara Ciecior, Regina Fuhrt, Marion Gröger, Guido Hannawald, Martina Hens, Cornelia Kribs, Doris Liefgen, Birgit Müller, Silvia Neimanns, Mariola Pawlak, Martina Reif, Alexa Reintges, Simone Schmitz, Lisa Stolte-Homann, Angelika Thome, Maria Weber, Marina Wolf, Birgit Zender, Elmar Zenner und Markus Zilles. 20 Jahre: Ulrike Eich, Christa Fuchs, Monika Koller, Gitta Schmidt, Kerstin Schmitz und Anita Thelen. 25 Jahre: Monika Bach, Ingrid Engel, Astrid Friedrich, Josef Fuchs, Monika Köller, Agnes Katharina Müller und Dorothea Schäfer. 30 Jahre: Sabine Blonigen, Monika Dondelinger, Margret Jansen. (bb)