1. Region
  2. Vulkaneifel

Christof Schackmann aus Niederweis erhält Verdienstmedaille des Landes

Auszeichnung : Ein Leben für das Ehrenamt

Christof Schackmann aus Niederweis hat für besondere Leistungen in der Kommunalpolitik und im Motorsport die Verdienstmedaille des Landes Rheinland-Pfalz bekommen.

Der Präsident der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD), Thomas Linnertz, hat in Trier Christof Schackmann die Verdienstmedaille des Landes Rheinland-Pfalz verliehen. Der 69-jährige Christof Schackmann wurde für seine großen Verdienste im kommunalpolitischen, vor allem aber im gesellschaftlichen und sportlichen Bereich geehrt. Er hat sich über Jahrzehnte vielfältig und ehrenamtlich engagiert. „Sie füllen das Ehrenamt vielfältig und wertig mit Leben aus und stellen einen wichtigen Baustein im Zusammenleben der Gesellschaft dar“, sagte ADD-Präsident Thomas Linnertz.

Christof Schackmann war von 1980 bis 1992 Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Niederweis. Von 1989 bis 2019 lenkte er die Geschicke der Ortsgemeinde Niederweis als Ortsbürgermeister. In dieser Zeit wurden beispielsweise die Nimstalhalle mit neuem Feuerwehrgerätehaus umgebaut, das Leitungs- und Straßennetz saniert und ein Neubaugebiet entwickelt und vermarktet. Im Verbandsgemeinderat Irrel war Christof Schackmann 20 Jahre lang Ratsmitglied, davon fünf Jahre lang Beigeordneter.

 Zudem engagierte er sich lange Jahre für den Motorsport in der Eifel. Im Jahr 1988 wurde er zum 1. Vorsitzenden des Eifel-Motor-Sport Clubs gewählt. Seit 30 Jahren organisiert er das Wolsfelder Bergrennen. Daneben ist Schackmann auch im Motorsportverband Rheinland-Pfalz aktiv, dessen stellvertretender Vorsitzender er seit 2006 ist. Seit dem Jahr 2008 ist er außerdem Umweltbeauftragter des Deutschen Motor Sport Bundes und seit 2013 Mitglied im Fachausschuss Bergrennen.

 „Als Anerkennung und Dank der Gesellschaft für ihr umfangreiches und ehrenamtliches Engagement freue ich mich, Ihnen die Verdienstmedaille des Landes Rheinland-Pfalz im Namen der Ministerpräsidentin Malu Dreyer zu überreichen“, sagte  ADD-Präsident Thomas Linnertz abschließend.