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Corona: Corona-Lage: Zwölf Neuinfektionen im Kreis Vulkaneifel

Corona : Corona-Lage: Zwölf Neuinfektionen im Kreis Vulkaneifel

Das Gesundheitsamt des Landkreises Vulkaneifel hat am Donnerstag zwölf weitere bestätigte Corona-Neuinfektionen gemeldet. Die Anzahl der bisher positiv auf das Virus getesteten Personen mit Wohnsitz im Kreis hat sich damit auf insgesamt 1266 Personen erhöht.

Aus der häuslichen Isolation/Quarantäne konnten bislang insgesamt 1108 Personen entlassen werden, davon fünf Personen seit Mittwoch.

Stand Donnerstag (14 Uhr) sind 112 Personen im Kreis akut an Covid-19 erkrankt. Davon befinden sich derzeit 17 Personen in stationärer Behandlung. Seit Beginn der Pandemie hat es 46 Todesfälle im Zusammenhang mit Corona gegeben.

Insgesamt hat es im Kreis Vulkaneifel in den vergangenen sieben Tagen 56 bestätigte Neuinfektionen gegeben. Die Inzidenz steigt von 85,8 auf 92,4.

In dieser Woche sind im Kreis Vulkaneifel zwei Fälle einer Coronavirus-Mutation festgestellt worden. Auch im Eifelkreis Bitburg-Prüm ist der erste solche Fall festgestellt worden, und zwar in der Verbandsgemeinde Speicher.

Die Kreisverwaltung sieht hingegen „von einer Differenzierung und Aufsplittung der Zahlen auf die jeweiligen Verbandsgemeinden auch im Falle von festgestellten Mutationen ab“, heißt es auf Anfrage des TV.  Bereits zu Beginn der Pandemie habe sich der Verwaltungsstab „aus gutem Grund“ dazu entschieden, die Zahlen auf den Landkreis gesehen zu veröffentlichen und nicht auf die Verbandsgemeinden oder einzelne Ortsgemeinden herunter zu brechen, „um hier evtentuelle Diffamierungen einzelner Orte oder Regionen – wie es teilweise andernorts geschehen ist beziehungsweise geschieht – gerade in unserem kleinen Landkreis mit nur drei Verbandsgemeinden vorzubeugen. Hier bitten wir um Verständnis, dass wir dies auch weiterhin so handhaben.“

Darüber hinaus sei es „völlig unerheblich“, wo entsprechende Fälle festgestellt worden seien. Die bestätigten Fälle und deren Kontaktpersonen befänden sich ohnehin in Quarantäne. „Das Virus ist unter uns, deshalb ist es entscheidend, dass die Menschen nach Möglichkeit zu Hause bleiben sowie sich an die geltenden Kontakt- und Hygieneregeln halten“, heißt es in der Erklärung der Kreisverwaltung.