Damit keiner auf der Strecke bleibt

Damit keiner auf der Strecke bleibt

HILLESHEIM. (fs) Mehrere Hundert Teilnehmer waren beim Rad- und Familientag rund um Hillesheim dabei.

Bereits zehn Minuten nach Eröffnung des Rad- und Familientages am Aktionspunkt Bolsdorfer Tälchen am Info-Pavillion hatten sich fünfzig Radler in die Meldeliste eingetragen. Die Startgelder werden wieder komplett an den Solidaritätskreis Westafrika gespendet. In mehreren Orten und Plätzen im Gelände der VG sind Versorgungspunkte eingerichtet. "Wir ziehen das seit 2001 zum sechsten Mal durch, und es läuft gut", verrät Manfred Schmitz von der Urlaubsregion. Die "Altherrenriege" hat sich für die 60-Kilometer-Strecke entschieden, die über Dohm- Lammersdorf nach Hohenfels-Essingen weiter zur Befreiungsbuche führt, erzählt Hans- Edi Jung und gibt das Signal zur Abfahrt. Ausgeschildert sind die unterschiedlichen Routen mit Pfeilen verschiedener Farben. Familien oder Väter mit Kindern bevorzugten die mittlere Route von 30 Kilometern. Aus angrenzenden Verbandsgemeinden kamen interessierte Teilnehmer, und einige fuhren auf der 18 Kilometer langen Krimi-Wanderroute I über Berndorf nach Kerpen. Auch die Mountainbiker waren auf ruppigen Trails unterwegs, wie Heinz Giels, der mit Kameraden 100 Kilometer zurücklegen wollte. Bis 13 Uhr gab es über 200 Anmeldungen, die sich im Laufe des Nachmittags mit Halbmarathon und Body-Fitness- Kursen sowie Inline-Skating und anderen Sportveranstaltungen noch erhöhten. "Die Meldeliste ist schon deshalb so wichtig, weil wir auch kontrollieren müssen, ob nicht einer auf der Strecke bleibt", sagt Heike Plein. Ben Schauster, einer der Organisatoren, weiß aus Erfahrung, dass nach Rückmeldung aller Teilnehmer nochmals ein Schwung Inaktiver dazu stößt, um am abwechslungsreichen Programm des Abends zum weiteren Gelingen beizutragen. Mit dem Schlachtruf der Biker "Hals- und Beinbruch" wurden alle freundschaftlich auf die Strecke geschickt.

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