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"Danke, ihr habt mir viel gegeben!"

"Danke, ihr habt mir viel gegeben!"

Nach 41 Jahren als Lehrer, die Hälfte davon als Schulleiter, ist Manfred Surges in den Ruhestand versetzt worden. Mit einer Feier hat das Hubertus-Rader-Förderzentrum (HRF) den 64-Jährigen verabschiedet.

Gerolstein. (vog) Nach 41 Jahren als Lehrer, die Hälfte davon als Schulleiter, ist Manfred Surges in den Ruhestand versetzt worden. Mit einer stimmungsvollen Feier hat das Hubertus-Rader-Förderzentrum (HRF) den 64-Jährigen verabschiedet. "Danke für diese beeindruckende Abschiedsfeier. Ihr habt mir sehr viel gegeben. Es bleiben viele liebevolle Erinnerungen", sagt Surges zum Ende des zweistündigen Festaktes. Die 140 Förderschüler und das 60-köpfige Kollegium hatten sich mächtig ins Zeug gelegt. Mit einer fulminanten Trommel-Darbietung, die die 25 Förderschüler "Wilde Zebras" bravourös meisterten, begann die Feier. Dem Trommelwirbel folgten tolle Liedvorträge, teilweise mit Sketcheinlagen. "Wir werden dich vermissen", meinten die Schüler beim Lied "In Pension geht er schon". "Das hast du dir verdient" parodierten die Schüler. Surges spielte mit: zog den Bastrock an und ließ sich in einem imaginären Paradies verwöhnen. Studienkollege und Leitender Regierungsschuldirektor Hubert Weis meinte schmunzelnd: "Manni, was du lange nicht wahrhaben wolltest, ist jetzt soweit." Weis überreichte Surges die amtliche Urkunde für die Versetzung in den Ruhestand. In der Rückschau bescheinigte Weis dem neuen Pensionär "schillernde Seiten und einen kritischen Geist". Das hohe Maß an Organisationstalent und stetigen Blick aufs Wesentliche für "seine Schule" stellten die Redner Heinrich Braun, Erster Kreisbeigeordneter, Schulleiter-Kollege und Nachbar Horst Follmann, Ferdinand Niesen, Chef der Westeifel-Werke sowie Heinz Heumann vom Personalrat in den Vordergrund. Hans Lütteken, Vize-HRF-Chef, stellte die vertrauensvolle Zusammenarbeit und wachsende Freundschaft heraus. Edmund Meyer schaute gar 55 Jahre zurück. Er hat den gebürtigen Kirchweiler als Grundschüler unterrichtet und bei dessen Eltern vorgesprochen, damit Surges aufs Gymnasium gehen konnte. Im Wechsel zwischen Rührung und Unterhaltung verlief die Feier. Der Kollegium-Chor hob mit dem Chanson "La mer" auf Surges Vorliebe für Frankreich ab.