Das Ende einer Ära

Der Leiter des Jobcenters Vulkaneifel geht in den Ruhestand: Franz-Josef Jax nimmt nach 46 Jahren bei der Kreisverwaltung Abschied.

Daun (red) "Mit Ihnen geht eine Ära zu Ende", sagt Landrat Heinz-Peter Thiel bei der Verabschiedung von Franz-Josef Jax. "Sie haben das Jobcenter maßgeblich geprägt."
Zwölf Jahre leitete Jax das Jobcenter des Vulkaneifelkreises. In dieser Zeit habe er "immer für die Menschen gearbeitet und viel erreichen können", resümiert der Landrat Jax' Berufsleben.
Jax begann seinen beruflichen Werdegang 1971 mit der Ausbildung zum Verwaltungsangestellten bei der Kreisverwaltung Daun. Danach wurde er Sachbearbeiter bei der Verkehrsabteilung. Bereits ein Jahr später wechselte er zum Sozialamt.
1995 wurde ihm die beim Sozialamt angesiedelte Aufgabe der Koordinationsstelle "Arbeit statt Sozialhilfe" übertragen. Im April 2000 avancierte Jax zum stellvertretenden Abteilungsleiter des Sozialamts.
Am 1. Januar 2005 war es dann so weit: Der Landkreis Vulkaneifel wurde eine von damals 69 Optionskommunen mit kommunalem Jobcenter. Die Aufgabe ist organisatorisch beim Sozialamt (Abteilung Arbeit und Soziales) angesiedelt. Darum übernahm Jax als stellvertretender Leiter des Amtes die Leitung des Centers mit Sitz in der Freiherr-vom-Stein-Straße.
Landrat Thiel bedankte sich bei Jax' Verabschiedung für die geleistete Arbeit in den vergangenen 46 Jahren. "Jax gilt als ‚Hans Dampf in allen Gassen‘ und besticht durch seinen Humor", so Thiel. Das bewies Jax im Anschluss an Thiels Dankesworte, als er eine launige Rede an seine Belegschaft hielt, die mit langem Applaus quittiert wurde.
Jax' Nachfolge tritt Markus Schneider an. Schneider ist selbst auch schon seit mehr als 20 Jahren bei der Kreisverwaltung tätig. Bevor er den Posten des Jobcenter-Leiters übernahm, hat er in der Abteilung "Zentrales, Finanzen und Kultur" die Personalverwaltung und die Ausbildungsleitung verantwortet.

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