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Das Fest der Feste mit einem Schlag eröffnet

Das Fest der Feste mit einem Schlag eröffnet

Die Laurentiuskirmes in Daun ist das Fest der Feste im Jahr in der Kreisstadt. Fröhlich feiern, sich mit Bekannten treffen und alten Freunde begegnen, das lockt schon an den bisherigen zwei Tagen Tausende von Besuchern hin zur Kirmes.

Daun. Mit einem brillanten Feuerwerk, viel Musik von den "Dompiraten" und den "Rockpiloten" und Tausenden von Besuchern ist die 679. Dauner Kirmes am Samstag bei bestem Wetter gestartet.
Doch zuerst musste die Kirmes offiziell eröffnet werden, und dafür war echte Handarbeit von Stadtbürgermeister Martin Robrecht gefragt, der unter dem erwartungsvollen Blick von Hunderten von Gästen auf dem Laurentiusplatz mit dem obligatorischen Fassanstich das Volksfest eröffnete.
"Es gibt einen anderen Hammer und einen anderen Zapfhahn, das müsste klappen", so seine Erwartung des großen Moments. Und es klappte. Waren es 2015 sechs Schläge, die das Stadtoberhaupt brauchte, um den Gerstensaft laufen zu lassen, schaffte er es diesmal mit einem einzigen Schlag, das Fass zum laufen zu bringen. "Auf geht's, Prosit Daun", rief er zu den Gästen und schenkte fleißig ein.Viel Betrieb auf dem Rummel

Foto: Helmut Gassen (HG) ("TV-Upload Gassen"
Das Feuerwerk, wie immer ein Höhepunkt am Eröffnungsabend der Dauner Kirmes. Foto: Helmut Gassen (HG) ("TV-Upload Gassen"


Jemanden zu finden, der an den fünf Tagen der Dauner Laurentiuskirmes nicht einmal dort war, ist schwer. Denn es "gehört" sich einfach, zur Dauner Kirmes zu gehen. "Hier trifft man Leute, die man sonst das ganze Jahr über nicht sieht und außerdem ist wieder mal was los in Daun", sagt Frank Kremer aus Daun-Neunkirchen.
Besonders der Eröffnungstag ist bekannt für seinen Rummel und Tausende von Kirmesbesuchern auf wenigen Hundert Metern. Wer also am Abend vom Marktplatz über die Leopoldstraße bis zum Parkplatz am Kino will, braucht Nerven und darf keine Angst vor Menschenmassen haben, so eng und brechend voll ist dort. Das hält niemand davon ab, sich in den Trubel hineinzuwerfen, denn gerade hier haben die vielen Vereine und Imbissbuden ihren Stammplatz.
Für die vielen Vereine ist die Dauner Kirmes enorm wichtig, denn sie bringt viel Geld in die Kassen. Geld, das im Laufe des Jahres gebraucht wird. "Wir finanzieren aus den Einnahmen der Dauner Kirmes einzig und allein unsere Jugendarbeit, die nicht gerade billig ist. Dafür investieren wir gerne hier unsere Arbeit.
Denn ohne die Kirmeseinnahmen müssten wir die Kosten auf die Eltern umwälzen oder sie aus den Mitgliedsbeiträgen finanzieren", sagt Peter Werner, Vorsitzender des KSC Weiersbach. Das gibt auch Bernd Hohlweck, Vorsitzender des SC Rengen zu, der neben dem Pavillon noch über den Förderverein noch einen Weizenbierstand betreibt. "Die Dauner Kirmes ist mit unsere wichtigste Einnahmequelle und ein wichtiges Standbein. Denn hiervon finanzieren wir unsere Jugendabteilung. Ohne diese Einnahmen könnten wir den Geschäftsbetrieb gar nicht aufrechterhalten".