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Das Geheimnis der Kerzen

Das Geheimnis der Kerzen

23 Teilnehmer der TV-Ferienspaßaktion versuchten sich als Wachszieher und Kerzenmodellierer in der Kerzenmanufaktur in Manderscheid. Geduld und Kreativität waren erforderlich, damit die Kinder schließlich schöne Wachsgebilde mit nach Hause nehmen konnten.

Manderscheid. (chb) "Kerzen sind mehr als nur ein Stückchen Wachs mit einem Docht drin", erklärte Michael Moll den Teilnehmern der Ferienspaßaktion zu Beginn sehr kindgerecht. Das warme Licht der Kerzen werde vielfach gebraucht, um feierliche Stimmungen zu erzeugen.Dann war aber schon genug geredet, und die Kinder konnten selbst anfangen, eine Kerze zu ziehen. Bienenwachs war in einem Topf auf 80 Grad erwärmt worden, und die Kinder tauchten nun einen Docht hinein. Erst eintauchen, abtropfen und ein wenig abkühlen lassen. Dann kam schon der nächste dran. Dieser Vorgang wurde ungefähr acht bis zehn Mal wiederholt, dann hatten die Kinder eine Bienenwachskerze. Unten noch ein Stück abgeschnitten und gerade geklopft und in kaltes Wasser gelegt, schon war sie fertig. Anschließend konnten die Kinder mit buntem Wachs Kerzen selbst modellieren, indem sie erst eine Schlange formten, daraus einen Zopf flochten und die Form schließlich so kneteten, bis sie ihren Vorstellungen entsprach. Mit der Nadel noch einen Docht durchgeschoben und im Wasser abgekühlt, schon war auch die zweite Kerze fertig. "Mir hat das mit dem Kneten am besten gefallen", meint Farina Valerius. Margret Jüngels war mit ihrem Mann und den Enkelkindern unterwegs. "Ich habe schon einmal Kerzen gemacht und hatte Lust, das noch mal auszuprobieren", erklärt Enkel Jonas Bisdorf.