Das Lernen geht weiter

HILLESHEIM. (red) Nach 29 Jahren wurde Lehrer Reinhold Meyers von der Augustiner-Realschule Hillesheim in den Ruhestand verabschiedet.

In seiner Laudatio würdigte Schulleiter Peter Steffgen Meyers als Lehrer, der durch seine vorbildliche Einstellung zum Beruf besonders den jüngeren Kollegen ein Vorbild war. Nicht nur von seinen Schülern habe er lebenslanges Lernen gefordert. Er selbst habe das vorgelebt. Neben seinem Studium (Geschichte und Biologie) hat er sich während seiner Dienstzeit in den Fächern Sozialkunde und Wirtschafts-und Sozialkunde geschult.

Daneben unterrichtete Meyers in den Fächern Mathematik/Naturwissenschaften und Erdkunde. Reinhold Meyers wurde am 1. Januar 1944 in Bonn geboren. Grundschule und das Gymnasium besuchte er in Neapel. Sein Vater war Diplomat. Dort lernte er Italienisch. Einige Schüler und auch Kollegen profitierten davon in seinen Italienischkursen.

Französisch lernte er während eines Aufenthalts in der Schweiz, wo er ebenfalls die Schule besuchte. Beide Sprachen spricht er noch heute fließend. Nach dem Studium an der Universität Bonn und seiner Referendarzeit in Koblenz kam Meyers an die Realschule Hillesheim.
Er suchte und pflegte den Kontakt zu den Kammern, zum Arbeitsamt und zu den Betrieben und setzte sich im Arbeitskreis Schule-Wirtschaft für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit der deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens ein. Unter seiner Regie wurde das Betriebspraktikum der Neuntklässler an der Schule eingeführt, das er organisierte und betreute. Viele Jahre lang vertrat er als Personalratsvorsitzender die Belange der Kollegen.

Der Abschied fiel beiden Seiten nicht leicht. Während der Abschiedsfeier, die durch das Kollegium gestaltet wurde, würdigten Schulleiter, Kollegen und Schüler seine Verdienste und ließen seinen Lebensweg in Bildern, Gedichten und Liedern noch einmal Revue passieren.
Auch wenn sich Meyers in seinem „neuen Leben“ nun den Dingen zuwenden will, für die ihm bislang die Zeit fehlte, versprach er, der Realschule weiter verbunden zu bleiben.

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