1. Region
  2. Vulkaneifel

Das "sicherste Gebäude" von Daun

Das "sicherste Gebäude" von Daun

DAUN. Erste Etappe geschafft: In Daun wurde das Richtfest für den Neubau der Operationsabteilung des Maria-Hilf-Krankenhauses gefeiert. Für den Neu- und Umbau sowie die Erweiterung der Abteilung werden rund sieben Millionen Euro investiert. 2007 soll das Gesamt-Vorhaben abgeschlossen sein.

Es ist noch viel zu tun, bis das Sieben-Millionen-Euro-Projekt "Umbau und die Erweiterung der Operations(OP)-Abteilung" abgeschlossen ist, aber einen Namen fürs Gebäude gibt es - zumindest inoffiziell - schon. Krankenhaus-Geschäftsführerin Schwester Petra Fischer "taufte" beim Richtfest den Neubau als das "Haus der Nützlichkeit". Bis das Gebäude genutzt werden kann, dauert es aber noch. Im derzeit laufenden ersten Bauabschnitt entstehen drei neue Operationsräume, die mit einem Durchgang mit dem Haupthaus und der Zentralsterilisation verbunden werden. Im Spätsommer 2006 sollen die neuen Räume in Betrieb genommen werden. Eine Sanierung war dringend erforderlich

Im zweiten Bauabschnitt wird die bisherigen OP-Abteilung umgebaut. Im nächsten Abschnitt entstehen 2007 ein neuer Aufwachbereich und neue Räume für ambulante Operationen. Rund sieben Millionen Euro werden in diese Vorhaben investiert, 6,3 Millionen bekommt das Krankenhaus dafür als Festbetrag vom Land, den Rest übernimmt der Träger, die "Gemeinnützige Gesellschaft der Katharinenschwestern". Die rheinland-pfälzische Gesundheitsministerin Malu Dreyer (SPD) erklärte, das Land habe die Bauvorhaben finanziell unterstützt, da der größte Teil des OP-Trakts des Dauner Krankenhauses seit 35 Jahren genutzt werde und damit eine Sanierung dringend erforderlich gewesen sei. Mit der Förderung in den vergangenen Jahren wolle das Land die Bedeutung des Dauner Krankenhauses als "festen Bestandteil der stationären Versorgung in der Eifel" unterstreichen. Mit der Fertigstellung der OP-Abteilung 2007 werde die Bautätigkeit im Dauner Krankenhaus nicht abgeschlossen sein, denn der Träger habe bereits weitere Investitionswünsche in Mainz angemeldet. Und auch diese würden vom Land wohlwollend geprüft, denn: "Dieses Krankenhaus hat seine Berechtigung und auch eine Zukunft", erklärte die Ministerin. Franz-Josef Jax, weiterer Geschäftsführer des Krankenhauses, bezeichnete den Neubau als "das sicherste Gebäude" in Daun, in das viele Millionen Euro in Form von Stahl und Beton geflossen seien. Trotz der Dimensionen sei es bislang eine "angenehme Baustelle", was dem Bauleiter, aber auch allen anderen am Bau Beteiligten zu verdanken sei.