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Das triste Braun weicht einem sattem Grün

Das triste Braun weicht einem sattem Grün

Dank der neuen Sportanlage mit Kunstrasenplatz sind in Gillenfeld gute Trainings- und Wettkampfverhältnisse für den Schul- und Vereinssport Gillenfeld geschaffen worden. 700 000 Euro wurden investiert, den Großteil der Summe steuert die Verbandsgemeinde Daun bei.

Gillenfeld. Ein besonderer Tag für die Gemeinde Gillenfeld: Die Fronleichnamsprozession endet an der neuen Sportanlage, wo eigens ein Altarbild aus Blumen in Form des Vereinslogos des SV Gillenfeld angefertigt worden ist. Nicht ohne Grund, denn am Sonntag fand die offizielle Einweihung des Sportplatzes statt, der schon seit geraumer Zeit genutzt wird.
Wasser lief nicht mehr ab


Der Hartplatz am Ronnentalweg war fast 40 Jahre alt und nicht mehr auf der Höhe der Zeit. Der Belag war so stark abgenutzt, dass das Wasser nicht mehr ablief. Und wenn es trocken war, entstand viel Staub. Zwei Argumente für die Verbandsgemeinde Daun für einen Neubau der Sportanlage, der im vergangenen Jahr in einem halben Jahr Bauzeit realisiert wurde. Der Platz wird von der Gillenfelder Schule (Grundschule und Realschule plus), vom Sportverein Gillenfeld, der Spielgemeinschaft SG Alfbachtal und den Sportvereinen aus Demerath, Strotzbüsch und Brockscheid genutzt.
Über das Vorhaben, den Hart- in einen Kunstrasenplatz umzuwandeln, wurde mehrere Jahre diskutiert. 2015 fiel dann die Entscheidung, das Projekt zu realisieren.
Von den Kosten von rund 700 000 Euro trägt die Verbandsgemeinde Daun als Trägerin den Löwenanteil von 600 000 Euro, den Rest von 100 000 Euro gibt es vom Land.
Durchweg gute Erfahrungen


Für den 1. Beigeordneten der Gemeinde Gillenfeld, Hermann Condnè, gut angelegtes Geld. "Die Sportanlage wird ja jeden Tag am Morgen von der Schule und nachmittags von Kindern und Jugendlichen genutzt. Der Platz ist sehr strapazierfähig, er wird bei allen Wettern genutzt, unsere Erfahrungen sind durchweg positiv und gut", sagte er bei der Einweihung.
Neben dem Fußballplatz bekamen auch die 110 Meter lange Laufbahn und die Weitsprunganlage einen Kunststoffbelag. Was besonders die Schule freut: "Der Platz ist wirklich sehr schön und jederzeit bespielbar, da brauchen wir gar nicht mehr zu schauen, welches Wetter draußen ist. Die Sportanlage ist einer der modernsten in der ganzen Eifel", sagte Schulleiter Bruno Niederprüm.
Auch Christoph Weiler, Vorsitzender des SV Gillenfeld, ist angetan von den verbesserten Bedingungen. "Heute ist ein besonderer Tag, wir haben jnun eine moderne und zukunftsorientierte Sportanlage , die sich wie ein Phönix aus der Aschenbahn erhebt. Seit Oktober ist hier Spielbetrieb, der Platz wird nun viel mehr genutzt", berichtete er.
Werner Klöckner, der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Daun, dankte allen Helfern für ihr Engagement und hob einen besonderen Aspekt hervor, warum so viel Geld investiert wurde: "Der Neubau der Sportanlage war auch ein bewusstes Ja zum Schulstandort Gillenfeld, dem eine Zukunft ermöglicht werden soll."