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Daun: Volksbank RheinAhrEifel investiert 7 Millionen Euro in Neubau

Wirtschaft : Startschuss für Sieben-Millionen-Projekt - Volksbank RheinAhrEifel in Daun beginnt mit Neubau

Es tut sich was auf der Baustelle in der Innenstadt: Die Volksbank bekommt ein neues Gebäude - und das ist geplant.

Lange hatten die Verantwortlichen vor Ort und in der Zentrale der Volksbank (Voba) RheinAhrEifel darüber nachgedacht, wie man auf längere Sicht Präsenz zeigen könne in der Kreisstadt. Dabei war auch über eine Sanierung des derzeitigen Gebäudes nachgedacht worden, aber diese Option wurde zugunsten eines Neubauprojekts verworfen.

Was den künftigen Standort angeht, werden die Kunden sich nicht umstellen müssen, denn die neue Geschäftsstelle entsteht gleich gegenüber der derzeitigen. Für die neue Heimat musste aber ein markantes Haus weichen, das 1936 von dem Ehepaar Josef Drückes, einst Bürgermeister des Amts Daun, und Maria Rühl erbaut wurde.

Nach dem Zweiten Weltkrieg, bei dem auch die Villa unter den Bombenabwürfen Schäden davontrug, bezog das französische Militär das Gebäude, das bis zur  Gründung der Bundesrepublik 1949 als  Kommandantur diente. Zuletzt hatte dort die Rechtsanwalts-Kanzlei Lauer-Nack, Thielen, Ewertz und Steudter ihren Sitz, die mittlerweile aber im gegenüberliegenden Gebäude der Volksbank residiert.

Auf dem Areal unterhalb des Parkdecks baut die Volksbank in eigener Regie ein unterkellertes Gebäude mit zwei Vollgeschossen sowie einem zusätzlichen Staffelgeschoss mit insgesamt rund 1200 Quadratmetern Nutzfläche. Zwischenzeitlich ist der Spatenstich von Vertretern der Bank, Projektverantwortlichen  sowie von Verbandsgemeinde und Stadt Daun vollzogen worden.

Daun: Volksbank  RheinAhrEifel investiert 7 Millionen Euro in Neubau
Foto: TV/Sabine Hensel

Thomas Klassmann, Regionaldirektor der Volksbank RheinAhrEifel, erklärte: „Getreu unserem Motto ,Wir sind Heimat’ wollen wir als Investor und Arbeitgeber zu den vielfältigen Entwicklungen in Daun beitragen. Die Kreisstadt ist und bleibt für uns in der Region ein Dreh- und Angelpunkt und der wichtigste und größte Standort in der Eifel.“ Rund sieben Millionen Euro wird die Genossenaschaftsbank investieren. Derzeit laufen die Erdarbeiten, mit dem Rohbau wird 2022 begonnen. Die Fertigstellung ist für Mitte 2023 geplant.

(sts)