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Dauner Eifelbildverlag bringt neues Format auf den Markt

Dauner Eifelbildverlag entwickelt neues Format : Mischung aus Buch und Magazin widmet sich der Eifel als Ganzes

Die Macher von „endlich Eifel“ haben die Optik eines Buchs und die Vielfalt eines Magazins zu einem überraschend neuen Format zusammengeführt und es „Bugazin“ genannt. Band 1 trägt den Titel „Gesichter der Eifel“.

Interessantes über die außergewöhnliche Welt der Eifel schreiben und schöne Geschichten über diesen einmaligen Flecken Erde erzählen, dabei „anders“ und „eine Prise modern“ sein, so bringen die Chefredakteurin Jeannette Fentroß und der Herausgeber Stephan Falk die Idee hinter ihrem jüngsten Projekt „Endlich Eifel“ auf den Punkt.

Bevor die beiden an die Arbeit gingen, schlossen sie von Vorhinein mehrere Formate aus. Sie wollten keinen weiteren Wanderführer herausbringen, kein neues Kochbuch auf den Markt werfen und auch noch ein Heimatbuch, von denen es ja genug gebe, schien nicht verlockend.

In Betracht gezogen wurden hingegen die Veröffentlichung eines Magazins, einer Zeitschrift oder eben einem ganz klassischen Buch. Das Rennen machte dann aber ein völlig neues Format – ein sogenanntes Bugazin. Und auch das Themengebiet sollte breit aufgestellt werden: Nicht eine kleine Region sondern die Eifel als Ganzes, ohne Landesgrenzen und touristische Unterteilungen sollte im Mittelpunkt stehen. Gedacht, gesagt, getan: Nach langer Vorbereitung ist nun die erste Ausgabe erschienen (siehe Info)

Das Leitthema der ersten Nummer: „Gesichter der Eifel“. Damit sind Menschen und Typen gemeint wie der Eifelbrennmeister Bernhard Zender, der Bäckermeister Josef Utters, der Bio-Imker Thomas Körsten, die Eifel-Fotogräfin Tanja Rongen, die Tofu-Ikone Bernd Drosihn.

Aber es geht auch um die Gesichtszüge von Landschaften und Orten wie das Ahrtal, das Perlenbachtal, die Maare, die Stadt Gerolstein. Da sich vier der fünf Wahrnehmungsorgane für die klassischen Sinne im Gesicht befinden, handelt der Auftaktband auch von Geruch (der ganz eigene des Eifel-Waldes) und Geschmack (daher mit Rezept vom Döppekooche).

 Band 1 der neuen Reihe ist ab sofort im Handel erhältlich.
Band 1 der neuen Reihe ist ab sofort im Handel erhältlich. Foto: TV/Julia Lenartz

Und letztlich handelt die Ausgabe auch vom Klang — etwa des lautstarken Weckdienstes vor Ostern (mit Kleppern, Ratschen, Klappern und den speziellen Eifeler Klappermodellen Zarr und Flippflapp) oder des Eifeler Platt (mit Kostproben von Essen und Trinken, Schimpfen und Loben).

Macht unterm Strich: ein höchst unterhaltsames Lesebuch, eine umfangreiche Tippsammlung, eine Liebeserklärung an die Eifel und eine Entdeckungsreise mit einem buntem Autorenteam. Ganz im Sinne des Mehrener Malers Richard Franzen (1907 bis 1984), der so zitiert wird „Die Eifel ist das schönste Stück Erde, das ich kenne.“

Zwei Mal im Jahr soll „Endlich Eifel“ erscheinen. Mit „Lichter der Eifel“ (Oktober 2020) und „Wasser der Eifel“ (Frühjahr 2021) sind die Themen für die Bände 2 und 3 schon gesetzt.

Endlich Eifel – Das Bugazin, Band 1: „Gesichter der Eifel“ mit Stephan Falk als Herausgeber und Jeannette Fentroß als Chefredakteurin ist im Eifelbildverlag in Daun erschienen, hat eomem Pappeinband, 140 Seiten und ist für 12,90 Euro im Buchhandel erhältlich.