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Dauner verschaffen sich Durchblick

Dauner verschaffen sich Durchblick

Das Thema Gesundheit zieht: "Dauner Augenblicke" hieß das neueste Angebot der Projektgruppe "Gesundheit" des Dauner Stadtmarketings und hatte sich des Themas Augenerkrankungen gewidmet. Im Forum Daun nutzen viele die Chance, sich rund ums Auge zu informieren, und dabei standen auch Untersuchungen auf dem Programm.

 Auch der Bluthochdruck wurde gemessen: Apothekerin Beate Reuter und Friedhelm Haep. TV-Foto: Helmut Gassen
Auch der Bluthochdruck wurde gemessen: Apothekerin Beate Reuter und Friedhelm Haep. TV-Foto: Helmut Gassen

Daun. Viele hatten bereits ganz früh ein Auge auf die Veranstaltung "Dauner Augenblicke" geworfen. Sogar mehr als das. Bereits vor der offiziellen Eröffnung kamen die ersten Besucher, und bis zum Mittag hatten schon viele Interessierte ihr Programm erledigt. Am Nachmittag mussten sich manche Besucher schon für ihr Anliegen an den einzelnen Ständen anstellen und Wartezeiten in Kauf nehmen.

Projektgruppen-Sprecher Wolfgang von Wendt war zufrieden. Mit vielen Vorträgen wie über den Grünen oder Grauen Star, Kraftfahrzeug-Eignung im Alter, Ausstellungen und Untersuchungen wie Augendruckmessungen und Sehtests war es das Ziel der Projektgruppe, präventiv wirken, das Bewusstsein für das Organ Auge zu schärfen und Sensibilität zu schaffen, um den Menschen mehr Lebensqualität zu ermöglichen. "Bei der Vorbereitung der Projekttage haben wir festgestellt, dass es eine Vielzahl von Möglichkeiten und Chancen gibt, Augenkrankheiten vorzubeugen, frühzeitig zu erkennen und zu behandeln", sagte Wolfgang von Wendt.

"Ich habe mit trockenem Auge zu tun und habe außerdem noch einen Sehtest machen lassen", erzählte Magdalena Schüller aus Boverath. Mit der Veranstaltung ist sie sehr zufrieden. "Als ich davon gelesen habe, dachte ich sofort: Da gehst du hin. Die Veranstaltung ist sehr gut und informativ, praktischer kann man es nicht haben", sagte sie. Auch Dr. Volker Schneiders freute sich über den guten Start. "Die Resonanz war schon zu Beginn gut und war für den ganzen Tag prognostisch", resümierte er. Am Stand von Peter Hartogh von Optik Handke wurden Vergrößerungssehhilfen gezeigt, und der Augendruck wurde gemessen. Dr. Utz Denninger stellte nach der Untersuchung die Diagnose für alle Untersuchten.

"Zu hoher Augendruck ist eine klassische Krankheit, die man unbedingt ab dem 40. Lebensjahr und bei Risikoerkrankungen in der Familie überprüfen lassen sollte. Das Tückische an der Krankheit ist, man merkt sie vorher nicht", erklärte Denninger. Peter Hartogh war voll überzeugt von der Veranstaltung. "Ich finde sie sehr gut, weil die Leute ungezwungen einen Überblick bekommen können, was möglich ist, und sie sich genau informieren können."