Deponie in Strohn untragbar für Cochem

Deponie in Strohn untragbar für Cochem

In der jüngsten Sitzung des Verbandsgemeinderats Cochem haben die Mitglieder einstimmig eine Resolution gegen eine mögliche Deponie in Strohn beschlossen. Zuvor hatten sich bereits der Kreistag Cochem-Zell sowie andere VG-Räte gegen das Vorhaben ausgesprochen.

Die Kommunen befürchten, dass die Quellen aus Strohn, die die meisten Einwohner im Kreis Cochem-Zell mit Trinkwasser versorgen, beeinträchtigt werden könnten. "Strohn ist für uns lebenswichtig", sagt der Bürgermeister der VG Cochem, Helmut Probst. Denn zu fast 100 Prozent stamme das Wasser, das in den Haushalten der VG sprudele, aus Strohn. "Deshalb macht die Resolution Sinn."
Die Firma Scherer hat 2012 beantragt, in der von ihr betriebenen Lava- und Basaltgrube in Strohn eine Deponie der Klasse 1 einzurichten. Die Strohner haben in einer Befragung mehrheitlich dagegen votiert (der TV berichtete). Für den Antrag der Firma ist die Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord zuständig. Wann die Behörde ihre Entscheidung verkündet, ist offen. red

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