Der Bau des Kreisverkehrs in Pelm nimmt Konturen an.

Verkehr : Jetzt geht´s wirklich rund - Der Kreisverkehr in Pelm nimmt Konturen an

Der Kreisverkehr in Pelm, der die L 27 und die Hauptstraße (aus Richtung Kasselburg) an die Hauptverkehrsader B 410 anbindet nimmt Konturen an. Im August wird die erste Hälfte des Verkehrsprojekts fertiggestellt.

Er nimmt Konturen an: Der Kreisverkehr in Pelm, der die vielbefahrene L 27 (von Daun) und die Hauptstraße (von der Kasselburg) an die Hauptverkehrsader B 410 (zur A 1/Daun und Gerolstein) anbindet, ist bereits andeutungsweise zu erkennen. Die Arbeiter der Firma Kohlbau aus Bitburg haben den Innenradius mit Eisenpinnen abgesteckt. „Bis Anfang-Mitte nächster Woche haben wir den inneren Ring und den äußeren Verlauf samt der Einfahrten mit den Bordsteinen gesetzt“, sagt Bauleiter Ewald Heckters – und betont: „Die Bordsteine werden nicht nur einbetoniert, sondern mit einer zusätzlichen Stahlbewehrung verstärkt, um die enormen Belastungen auszuhalten.“

Schließlich wird die Straße von täglich 8000 Fahrzeugen genutzt, davon viele Brummis (siehe Info). Die Arbeiter haben sich aber an das hohe Verkehrsaufkommen gewöhnt. Polier Jannik Moos sagt: „Durch die Verschwenkung der Straße fahren alle langsam durch die Baustelle. Das ist schon mal gut. Und wenn wir das mit dem Verkehr nicht abkönnen würden, wären wir besser keine Straßenbauer geworden.“

Größere Probleme habe den Arbeitern hingegen die vielen Leitungen beschert, die im Untergrund lagen und die allesamt umgelegt und zum Teil erneuert werden mussten. „Und die waren beileibe nicht alle in den Plänen eingezeichnet, was bedeutete: Wir mussten sehr vorsichtig vorgehen und hatten viel Handarbeit – also schippen, schippen, schippen. Mit dem Bagger kann man da so gut wie nicht arbeiten“, berichtet Heckters.

Nach dem zweiwöchigen Betriebsurlaub wird ab 12. August die derzeit noch aufgerissene untere Straßenseite grob asphaltiert (die komplette Feinschicht folgt kurz vor Abschluss der gesamten Baustelle, der für Ende des Jahres vorgesehen ist). Der Verkehr wird dann über die untere Seite geleitet.

Direkt im Anschluss daran geht es auf der anderen Seite (in Richtung Kirchweiler) weiter. Dort werden  die L 27 bis zur Einmündung der Straße in den Studentenring (die jetzige Umleitung) sowie eine darunter liegende Stichstraße erneuert. Diesem Bauabschnitt sieht Polier Moos gelassen entgegen, denn erstens seien die Leitungen dort schon teilweise neu verlegt, und zweitens „haben wir auf dieser Seite unser Baulager und müssen daher dann nicht mehr die befahrene Straße überqueren“.

Während Bauleiter Ewald Heckters (mit der Pylone) und Polier Jannik Moos (auf dem Bagger) letzte Hand anlegen, bevor der innere Ring des Kreisverkehrs betoniert wird, haben andere Arbeiter bereits die Stahlbewehrung für die Bordsteine verlegt. Und an der Ampel waren Brummi- und Autofahrer geduldig, bis die Ampel auf grün springt und es durch die Baustelle weiter geht. Foto: TV/Mario Hübner
Der Kreisverkehr in Pelm, der die vielbefahrene L 10 und die K 33 an die Hauptverkehrsader B 410 anbindet, nimmt Konturen an. Foto: TV/Mario Hübner
Der Kreisverkehr in Pelm, der die vielbefahrene L 10 und die K 33 an die Hauptverkehrsader B 410 anbindet, nimmt Konturen an. Foto: TV/Mario Hübner
Der Kreisverkehr in Pelm, der die vielbefahrene L 10 und die K 33 an die Hauptverkehrsader B 410 anbindet, nimmt Konturen an. Foto: TV/Mario Hübner
Der Kreisverkehr in Pelm, der die vielbefahrene L 10 und die K 33 an die Hauptverkehrsader B 410 anbindet, nimmt Konturen an. Foto: TV/Mario Hübner

Durch den Kreisverkehr sollen die Sicherheit der Fußgänger und der  Verkehrsfluss verbessert, die Rückstaus aus Richtung Kirchweiler und der Abkürzungsverkehr durchs Pelmer Wohngebiet verhindert werden. Zudem müssen künftig die LKW, die aus Richtung Kirchweiler nach rechts in Richtung Rockeskyll abbiegen, nicht mehr so weit ausholen und auf die Gegenfahrbahn fahren. Umgekehrt wird verhindert, dass – wie bisher – LKW, die nach links in die L 28 einbiegen, die Kurve schneiden. Gut für die Fußgänger ist, dass an allen vier Zufahrtsstraßen jeweils eine Mittelinsel als Überquerungshilfe gebaut wird. Das macht auch den Weg der Kinder aus dem Neubaugebiet Auf Walsweiler sicherer, die über die B 410 müssen, um zur Bushaltestelle in der Dorfmitte zu gelangen.

Mehr von Volksfreund