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Der Lionsclub Vulkaneifel ermöglicht mit Patenschaften die Ausbildung von jungen Menschen in Afrika.

Soziales : Besondere Beziehung zu Ruanda wird gepflegt

Lionsclub Vulkaneifel ermöglicht die Ausbildung von jungen Menschen in Afrika. Dafür hat der Verein zahlreiche Paten gewinnen können.

Die Region, Kinder und Jugendliche sowie das rheinland-pfälzische Partnerland Ruanda liegen den 27 Mitgliedern des Lionsclubs Vulkaneifel am Herzen. Mit dem ungarischen 15-jährigen Pianisten Enrico Noel Czmorek zum Beispiel fördern sie ein musikalisches Ausnahmetalent. So wurden die Kosten für einen Meisterkurs in Berlin übernommen.

Die Mittel, die die Lions vergeben, erwirtschaften sie teilweise selbst. So war der Club bei den Weihnachtsmärkten in Leudersdorf, Manderscheid und Birresborn mit eigenen Ständen dabei. Ein Teil der Erlöse wurde den Fördervereinen der Grundschule Üxheim und der Realschule plus in Manderscheid für besondere Aktionen überreicht.

Gedacht wurde aber auch an die schon länger bestehende Partnerschaft mit einer Schule in Ruanda. Dort ermöglichen die Vulkaneifel-Lions mit Patenschaften die Ausbildung von jungen Menschen, um ihnen und ihren Familien eine Zukunftsperspektive zu geben.

Zudem wurden der Bau einer Zisterne und Nähmaschinen für die Schule finanziert. Inzwischen sind über 20 000 Euro in dieses Partnerschaftsprojekt geflossen. Für weitere drei Jahre ist die Förderung sichergestellt: Der Club konnte 17 Paten gewinnen, die mit jährlich 300 Euro Entwicklungshilfe leisten. Diese Aufgabe hat auch die Veranstalter des Leudersdorfer Markts überzeugt: Der Ortsbeirat stimmte einer dreijährigen Patenschaft für eine Jugendliche aus Afrika für eine Ausbildung zur Schneiderin zu.