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Der Rallye-Olymp liegt rund um Daun

Der Rallye-Olymp liegt rund um Daun

Top-Piloten nicht nur aus Deutschland werden am übernächsten Wochenende die Eifel unsicher machen: Bei der ADAC-Eifel-Rallye werden über 20 000 Zuschauer am Rande der Strecken erwartet.

Daun. Zwei Tage lang wird die sonst so beschauliche Eifel wieder zum Rallyeland. Am 18. und 19. Juli gehört die Vulkaneifel wieder den Quertreibern der ADAC-Eifel-Rallye, die diesmal auch wieder mit dem Prädikat eines Deutschen Meisterschaftslaufes zur Deutschen Rallyemeisterschaft glänzen kann. Am Donnerstag, 17. Juli, beginnt um 17 Uhr für die Zuschauer mit dem Shakedown in Neichen das rasante Rallyefest.

"Risselberg", "Röderkaul" oder "Vulkaneifel" heißen einige der Strecken, die am Wochenende des 18. und 19. Juli wieder Tausende von Zuschauern aus ganz Deutschland und den Beneluxstaaten anlocken werden. Denn die "Eifel-Rallye" ruft, und sie hat in der Rallye szene einen exzellenten Namen.

Die erneute Hervorhebung der "Eifel" als Lauf zur Deutschen Rallyemeisterschaft ist für die Veranstaltergemeinschaft der Eifel-Rallye geradezu die Erhöhung in den Rallye-Olymp. "Das DRM-Prädikat ist das i-Tüpfelchen auf unserem Rallyefest", freut sich der Dauner Rallye-Leiter Karl Fries. Dafür wurde von der Veranstaltergemeinschaft, bestehend aus dem Motorsportclub (MSC)Daun, MSC Altenkirchen, Sportfahrerkreis (SFK) Ulmen und dem Auto-Motorrad-Club Brohltal auch in den vergangenen Jahren viel getan. Immer wieder wurde die Eifel-Rallye von der Streckenführung und Organisation als eine der besten in Deutschland bezeichnet. Umso enttäuschender, aber deshalb nicht resignierend, war für die Organisatoren denn auch im vergangenen Jahr die Versetzung ins zweite Glied mit der Aberkennung des DRM-Prädikates.

Publikumsmagnet: "Eifel Historic Rallyeparty"

Das kurze Gastspiel der wenig erfolgreichen ADAC- Rallye Masters ist glücklicherweise schon wieder vorbei, die "Eifel" darf sich nun auf hochklassige Fahrer und Rennboliden der Extraklasse freuen. Titelfavorit ist natürlich Hermann Gaßner auf einem Mitsubishi Lancer EVO IX, wobei ihm Sandro Wallenwein auf Subaru Impreza STI und Peter Corazza auf dem schnellen Mitsubishi Lancer EVO XII sicher noch einige Schwierigkeiten machen werden. Neben der schnellen Rallye-Amazone Ellen Lohr wird auch der sechsfache Deutsche Rallye-Meister Matthias Kahle wieder dabei sein. Statt einem Skoda Oktavia pilotiert das Rallye- As aber das Zuffenhausener Geschoss Porsche 911 GT 3, was Driftaktionen von höchstem Niveau verspricht.

Und damit nicht genug. Die Deutsche Rallyemeisterschaft hat sich international geöffnet, was bedeutet, dass auch Top- Piloten aus dem Ausland und damit auch World-Rallye Cars (WRC) starten dürfen. Dadurch sollen zusätzliche Teilnehmer aus dem Ausland gewonnen und das Niveau der Meisterschaft weiter ausgebaut werden. So sind auch ein Skoda Fabia WRC und drei Ford Focus WRC 06 vom holländischen Team Wevers Sport in Daun am Start.

Wie immer Publikumsmagnet dürften die Wagen der "Eifel Historic Rallyeparty" werden. Maximal 60 Fahrzeuge können bei den Demonstrationsfahrten auf den Wertungsprüfungen der Eifel-Rallye rund um Daun an den Start gehen, und diese Starterzahl war rasend schnell erreicht. "Es ist fast nicht zu glauben", staunte Historic-Mitinitiator Peter Schlömer vom MSC-Daun, "aber von Jahr zu Jahr wird die Nennliste immer schneller" voll. Auch Björn Waldedard, Doppel-Weltmeister der Jahre 1977 und 1979, lässt es sich in diesem Jahr nicht nehmen, der ADAC-Eifel-Rallye einen Besuch abzustatten.

Los geht es mit der Eifel- Rallye schon am 17. Juli rund um das kleine Eifeldorf Neichen. Hier findet seit einigen Jahren der beliebte Shakedown statt - Rallyesport und seine Stars direkt zum Anfassen. Am Freitag steht dann die Wertungsprüfung Sarmersbach an, die in den vergangenen zwei Jahren wieder einen zusätzlichen Schub bekommen hat und viele Zuschauer anlockt. Haupttag der Rallye ist dann der Samstag mit mehreren Wertungsprüfungen und der Siegerehrung.