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Der Solidaritätskreis Westafrika leistet seit fast 30 Jahren Entwicklungshilfe.

Solidarität : Zwölf Tage für eine neue Schule in Burkina Faso

(red) Der Solidaritätskreis Westafrika lädt für Freitag, 27. März, 20 Uhr, zur Mitgliederversammlung ins Pfarrheim Hillesheim ein. Wer sich für die Arbeit des Vereins interessiert, kann um 19 Uhr ins Pfarrheim kommen.

Der Solidaritätskreis leistet seit fast 30 Jahren Entwicklungshilfe.

Im Jahr 2019 erhielt der Verein nach eigenen Angaben Spenden in Höhe von 342 410 Euro und einen Zuschuss vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) in Höhe von 1 094 770 Euro. Mit diesen Mitteln konnte er in Burkina Faso, das zu den ärmsten Ländern der Erde gehört, im vergangenen Jahr 32 Schulen bauen und für über 6000 Kinder neue Schulplätze zur Verfügung stellen.

Außerdem hat er 13 Brunnen gebohrt. Der 1. Vorsitzende des Vereins Michael Simonis betont: „Wir legen Wert darauf, dass möglichst viele Mädchen eingeschult werden, und organisieren Aufklärungsunterricht an den von uns gebauten Schulen, denn ohne Geburtenregelung ist eine Entwicklung dieses Landes kaum möglich.

Jede Frau in Burkina bekommt durchschnittlich 5,7 Kinder und so verdoppelt sich die Bevölkerung in diesem Sahel-Land alle 20 Jahre“.

Trotz Terrorwarnung waren Mitglieder des Solidaritätskreises Westafrika im Januar in Burkina Faso und haben 32 Collèges und drei Grundschulen besucht.

Es fanden auch Gespräche mit dem Bildungsminister dieses Landes und dem deutschen Botschafter statt. Info unter www. Solidaritaetskreis.de

Der Solidaritätskreis Westafrika wurde 1991 in Hillesheim gegründet. Bis Ende 2021 wird er 246 Collèges ( Klassenstufen 7bis 10) und 175 Grundschulen gebaut und 151 Brunnen gebohrt haben. Er hat dann 21 Millionen Euro investiert und für über 140 000 Kinder neue Schulplätze geschaffen.