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Die Geschichte des ältesten Hauses in Schutz

Geschichte : Zur Geschichte des „Mätthessen-Hauses“

Aufgrund eigener Nachforschungen war die Besitzerin des „Mätthessen-Hauses“, Renate Wittkuhn-Ring, zunächst davon ausgegangen, dass das Haus im Jahr 1823 erbaut wurde. Doch eine wissenschaftliche Untersuchung der Deckenbalken durch Mitarbeiter des Labors für Dendrochronologie an der Universität Köln sorgten mit dem Messergebnis „1507“ für eine Überraschung und damit für eine deutliche Vorverlegung des Baujahrs.

Gleichzeitig bestätigten sie das Jahr 1823 als das Jahr, in dem das Haus einen Um- und Anbau erfahren hatte. Und zwar durch den namentlich im Sturz über der Haustür eingravierten Peter Krisor. In die Lebens- und Schaffenszeit von dessen Sohn Johann und seiner Frau Anna Katharina, geborene Weber, fiel der Anbau der Scheune im Jahr 1865.

Da deren beider Töchter in andere Häuser einheirateten, kam das Haus 1881 an Anna Katharinas Neffen Matthias („Mätthes“) Weber, der Gertrud Uller aus Weidenbach heiratete; deren sechs Kinder starben alle im Alter von wenigen Tagen oder Jahren.

So ging das Haus über eine Erbschaft in den Besitz von Matthias („Mätthes) und Katharina Tombers über. Deren jüngster, 1924 geborener Sohn Reinhold übernahm das Elternhaus 1952 und lebte mit seiner Frau Maria und den sechs Kindern darin bis 1971.

Fast ein Vierteljahrhundert stand das Haus dann leer, sollte gar abgerissen werden. Bis Renate Wittkuhn-Ring es entdeckte und rettete.