Die Kinder sind gefragt: Rutsche, Matschbecken, Wasserspielplatz

Die Kinder sind gefragt: Rutsche, Matschbecken, Wasserspielplatz

In den schätzungsweise drei Millionen Euro teuren Umbau der Kyll in Gerolstein, sollen auch die Ideen der Bürger einbezogen werden. Das sagt Gerolsteins Stadtbürgermeister Friedhelm Bongartz (CDU). In diesem Rahmen schreibt die Stadt einen Schülerwettbewerb aus.

Gerolstein. Zu der gut besuchten Bürgerversammlung zum Projekt Kyllumbau in Gerolstein Mitte Januar kamen 80 Gerolsteiner - und brachten ihre Ideen ein.
Jetzt sind die Schüler gefragt, "wie das unmittelbare Umfeld der Kyll im Kurpark der Stadt Gerolstein kind- und jugendgerecht aufgewertet werden kann". So steht es in der Ausschreibung zum Schülerwettbewerb "Stadt im Fluss - Renaturierung der Kyll", den die Stadt Gerolstein unter den Schulen in der Brunnenstadt veranstaltet. Jede teilnehmende Schule erhält 100 Euro, die drei besten Vorschläge aus jeder Schule werden zudem mit 50, 30 und 20 Euro honoriert.
"Ich wünsche mir eine Mitwirkung auch unser jungen Mitbürger, denn für sie werden diese Maßnahmen ja letztlich auch gemacht", sagt Stadtbürgermeister Friedhelm Bongartz (CDU). Zudem erhofft er sich, die Verbundenheit der Kinder für ihre Heimatstadt zu erhöhen. Ob Spielplatz, Matschbecken, Trittsteine im Wasser, eine Rutsche - den Gedanken der Kinder will Bongartz keine Grenzen setzen. Einsendeschluss ist der 30. April. Die Zeichnungen werden öffentlich ausgestellt. Schüler, Lehrer, Eltern und sonstige Interessierte können dann ihr Votum abgeben.
Nach den bisherigen Überlegungen des beauftragten Planungsbüros Max Reihsner aus Wittlich, soll im ersten Bauabschnitt der Stadtpark in Angriff genommen und auf Vordermann gebracht werden - mit Liegen, Beleuchtung, Stegen ins Wasser. Quasi eine Strandpromenade mit viel Sand.
Erlebnisparadies für Kinder


Flussaufwärts in Richtung Hochbrücke soll ein Erlebnisparadies für Kinder entstehen - und dafür werden nun eben auch die Ideen der Kinder abgefragt.
2016 soll der erste Bauabschnitt fertiggestellt sein. In den darauffolgenden zwei weiteren Abschnitten richte sich der Blick auf das Bahnhofsumfeld, das Betriebsgelände des Gerolsteiner Sprudels und den Kyllbogen. Die Arbeiten werden nach Ansicht der Planer bis 2020 dauern.
Mit drei Millionen Euro veranschlagt das beauftragte Planungsbüro die Kosten. Nach jetzigem Stand trage das Land 2,7 Millionen Euro, die Stadt Gerolstein 300 000 Euro. mh