Die Maler müssen ran

GEROLSTEIN. Noch müssen Mängel beseitigt werden: Im Bauausschuss des Stadtrats Gerolstein wurde der Media-Raum, der dem Naturschutzmuseum angegliedert werden soll, vorgestellt. Vergeben wurde der Auftrag zum Bau dreier Stahlbrücken über den Peschenbach im Baugebiet Gerolstein Nord.

Der Bauausschuss des Stadtrats Gerolstein hatte seine Sitzung in den Media-Raum im Alten Rathaus verlegt. Der Grund: Hans Peter Böffgen von der TW Gerolsteiner Land stellte den Ausschussmitgliedern den neuen Raum vor, der dem Naturschutzmuseum angegliedert werden soll. Böffgen betonte, dass der für die Einrichtung und Renovierung des Raumes vorgegebene Kostenrahmen eingehalten werde. Auch die Nutzungsmöglichkeiten als Übungsraum für die Stadtsoldaten und die Jazzband würden nicht eingeschränkt. Böffgen wies aber auch auf noch vorhandene Mängel hin. Die gesamte Dach-Entwässerung erfolge seit Jahren über ein Regenfallrohr auf die Terrasse vor der Eingangstür, so dass bei starkem Regen das Wasser zentimeterhoch stehe und Schäden im darunter liegenden Heizungskeller verursacht würden. Auch der Anstrich der Außenwand am Verbindungstrakt vom Museum zum Neubau, der Verputz an der Seitenwand des Treppenaufgangs sowie der Parkettfußboden im Media-Raum befänden sich in einem sehr schlechten Zustand. Damit nicht noch weitere Schäden entstehen, schlug der Bauausschuss vor, die Arbeiten zur Dachsanierung unverzüglich in Angriff zu nehmen. Die geschätzten Kosten von 1100 Euro sollten über den Nachtragshaushalt 2003 finanziert werden. Auch die Arbeiten am Außenputz sollten noch in diesem Jahr angegangen werden. Die benötigten 2500 Euro sollen ebenfalls im Nachtragsetat bereit gestellt werden. Das Parkett soll im Winter von den städtischen Arbeitern in Eigenleistung auf Vordermann gebracht werden. Gestaltung Dreestreppe noch nicht geklärt

Ein weiteres Thema der Sitzung war die Gestaltung der "Dreestreppe". Die Architekten Hendrik Eltze und Jupp Schwartz hatten jeweils einen Vorschlag in der vorherigen Bauausschusssitzung unterbreitet. Hendrik Eltze schlug einen Aufgang mit schräger Überdachung vor sowie die Sanierung der Treppenstufen. Auch Jupp Schwartz will eine Überdachung des Aufgangs, dabei aber die Treppe zur Hauptstraße mit drei Absätzen versehen, so dass Senioren dort rasten können. Der Bauausschuss soll nun entscheiden, welcher Entwurf weiter verfolgt werden soll. An drei Stellen sind im Baugebiet Gerolstein Nord Fußgängerbrücken über den Peschenbach geplant. Zunächst war eine Holzbauweise vorgesehen. Alternativ wurden auch Angebote für verzinkte Stahlbrücken einschließlich Geländer bei ortsansässigen Firmen eingeholt. Weil die Lebensdauer der Stahlbrücke wesentlich länger und die Unterhaltungskosten geringer als bei der Holzvariante sind, entschied sich der Ausschuss für die Stahlbauweise. Den Auftrag mit einem Volumen von 19 760 Euro bekommt die Firma Peter Schmitz aus Kalenborn.

Meistgelesen
Neueste Artikel
Zum Thema
Aus dem Ressort