Die Meister des guten Tons

Die Meister des guten Tons

Basta, das ist A-cappella-Gesang für Musikliebhaber der sanfteren Art. Im Forum Daun zeigten sich die fünf Jungs mit frisch komponierten Songs von ihrer besten Seite und begeisterten ihr Publikum.

Daun. Das war ein echter musikalischer Leckerbissen, der a cappella im Forum Daun geboten wurde. "Wiedersehen macht Freude" hieß das erste Lied der fünf Jungs von Basta, und diese Wiedersehensfreude fühlten auch die rund 400 Besucher. Dass die fünf Rheinländer wirklich auf der Straße in den Fußgängerzonen von Köln und Umgebung mit ihrer Musik begannen und später in Kneipen spielten: Man kann es sich gar nicht vorstellen, und doch ist es ein modernes, erfolgreiches Musikmärchen, das Basta präsentiert.

Basta, das sind René Overmann, Werner Adelmann, William Wahl, Andreas Hardegen und Thomas Aydintan. Was offiziell als A-cappella-Fünfergruppe vor zehn Jahren begann, ist inzwischen eine Erfolgsstory. Lustig, frech, romantisch, sarkastisch, etwas verrückt, aber immer gut aufgelegt präsentiert sich Basta seinem Publikum. Und die Fangemeinde wächst. "Ich sehe sie zum ersten Mal und finde sie super. Die machen Stimmung, nehmen einen mit, man ist einfach dabei", sagt Manuela Elteste aus Kerpen. Mit Klängen der legendären Comedian Harmonists aus den 20er Jahren, deren Gesangsstil Basta zum Teil übernommen hat, sowie Liedern aus dem Alltag, wo sich jeder in seinen Fehlern wiedererkennt und die zum Mitmachen einladen, erobert das Quintett sein Publikum.

Da gibt es auch Lebensweisheiten zu hören. Zum Beispiel, wenn die Musiker demonstrieren, wie sich Jungs an Mädels ranmachen sollen. "Basta hat mir sehr gut gefallen, dieses Können und die Witzigkeit, das Beschwingte in der Musik", beschreibt Günter Maas aus Schönbach das Erfolgsrezept der Rheinländer.