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Die Schönheit der Vulkaneifel entdecken

Die Schönheit der Vulkaneifel entdecken

Nach dem neuen Lieserquellpfad in der Struth ist ein weiterer Wanderweg für die Region eröffnet worden: Der Hochkelberg-Panorama-Pfad ist einer der im Natur- und Geopark ausgewiesenen Vulkaneifel-Pfade und führt den Wanderer auf einer Länge von 37,9 Kilometer durch die Vulkaneifel.

Gunderath. Mit zwei Wanderungen, inklusive einer Familien-Wanderung, wurde der Hochkelberg-Panorama-Pfad offiziell eröffnet. Der neue Pfad verbindet die Ulmener Maarregion über das Natur- und Landschaftsschutzgebiet rund um den Hochkelberg mit der Hillesheimer Kalkmulde.
Die Route des Wanderweges verläuft dabei vom Jungfernweiher Ulmen bis zur Nohner Mühle quer durch den Natur- und Geopark Vulkaneifel. Was unterscheidet den neuen Hochkelberg-Panorama-Pfad von anderen Wegen? Fragen, die Andrea Meyfarth, Leiterin der Touristinformation Kelberg, beantworten kann. "Das besondere am neuen Hochkelberg-Panorama-Pfad ist die Abwechslung zwischen offener Landschaft und verträumten Natureinblicken. Man kommt dabei immer mit der Geologie und Kulturgeschichte der Region zusammen."
An Bachläufen wie dem Anbach, Nohner Bach und Bodenbach geht es vorbei. Weit reichende Ausblicke gibt es auf vulkanische Hinterlassenschaften von Bergkuppen - märchenhaft gelegen ist die Wallfahrtskapelle auf dem Heyerberg. Sehenswert ist ein Besuch des Museums Nostalgikum in Uersfeld, wo es eine Reise in die 40er- bis 60er-Jahre des vorigen Jahrhunderts zu erleben gibt. Und für die Kleinen empfiehlt sich ein Besuch des Baumhauses im Wald bei Gunderath mit Klettergarten.
Ermöglicht wurde der neue Vulkaneifel-Pfad durch Fördermittel der EU, des Landes, der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Vulkaneifel und durch die Beteiligung der Ortsgemeinden und Verbandsgemeinde (VG) Kelberg. Die Gesamtkosten für die Realisierung des 37,9 Kilometer langen Hochkelberg-Panorama-Pfad liegen mit Einrichtung des Eifelblickes Herrenseifen bei 33 500 Euro. 30 Prozent der Kosten werden von der VG Kelberg und der WFG getragen. Für die Beschilderung wurden knapp 22 000 Euro veranschlagt, für Möblierung 4300 Euro sowie rund 4400 Euro Planungskosten. HG