Die Spannung bleibt

Zwar steht beim Kreisparteitag keine Vorstandsneuwahl an, aber interessant ist, wie die Basis mit der gescheiterten Bankenfusion und den dafür Verantwortlichen umgehen wird. Wie steht die Basis zum Vorsitzenden Mörsch?

Wird sie mangels Alternativen gnädig mit ihm umgehen, oder muss er kräftig einstecken? Noch immer sind ja nicht alle Rufe verhallt, auch Mörsch müsse Konsequenzen aus dem Desaster ziehen.

Aber was käme nach einem Rücktritt? Die Rückkehr von Herbert Schneiders, wie schon gemutmaßt? Er kommt derzeit kaum in Frage, ist doch sein derzeitiges Hauptinteresse, gesundheitlich wieder auf den Damm zu kommen. Oder Markus Engel? Der Vorsitzende des CDU-Gemeindeverbands hat sich in der Fusions-Diskussion profiliert, aber zwischenzeitlich schon seine Unterstützung für Mörsch bekundet. Er drängt sich bestimmt nicht nach dem Vorsitz. Mit Blick auf die Kommunalwahl wird es die CDU wohl kaum auf eine interparteiliche Zerreißprobe ankommen lassen, ist doch schon genug Flurschaden entstanden. Zudem ist die Personaldecke auch nicht so, als dass problemlos ein von allen getragener Kreisvorsitzender aus dem Hut gezaubert werden könnte. Spannend bleibt es allemal. s.sartoris@volksfreund.de

Meinung

Die Spannung bleibt

Zwar steht beim Kreisparteitag keine Vorstandsneuwahl an, aber interessant ist, wie die Basis mit der gescheiterten Bankenfusion und den dafür Verantwortlichen umgehen wird. Wie steht die Basis zum Vorsitzenden Mörsch? Wird sie mangels Alternativen gnädig mit ihm umgehen, oder muss er kräftig einstecken? Noch immer sind ja nicht alle Rufe verhallt, auch Mörsch müsse Konsequenzen aus dem Desaster ziehen. Aber was käme nach einem Rücktritt? Die Rückkehr von Herbert Schneiders, wie schon gemutmaßt? Er kommt derzeit kaum in Frage, ist doch sein derzeitiges Hauptinteresse, gesundheitlich wieder auf den Damm zu kommen. Oder Markus Engel? Der Vorsitzende des CDU-Gemeindeverbands hat sich in der Fusions-Diskussion profiliert, aber zwischenzeitlich schon seine Unterstützung für Mörsch bekundet. Er drängt sich bestimmt nicht nach dem Vorsitz. Mit Blick auf die Kommunalwahl wird es die CDU wohl kaum auf eine interparteiliche Zerreißprobe ankommen lassen, ist doch schon genug Flurschaden entstanden. Zudem ist die Personaldecke auch nicht so, als dass problemlos ein von allen getragener Kreisvorsitzender aus dem Hut gezaubert werden könnte. Spannend bleibt es allemal. s.sartoris@volksfreund.de