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Doch noch keine fünf vor zwölf

Doch noch keine fünf vor zwölf

PELM/GEROLSTEIN. Von der Hauptaussage des Umzugs am Veilchendienstag in Pelm war kaum etwas zu spüren: Am Straßenrand bevölkerten hunderte Besucher das farbenfrohe Spektakel bei mildem Frühlingswetter. Und dennoch ist den Pelmer Karnevalisten bang: Am gut zwei Dutzend Gruppen umfassenden Umzug nahm gerade einmal noch ein Drittel einheimischer Jecken teil - darunter die vier grün-weißen Funkengruppen und der Spielmannszug, der Damenelferrat des vergangenen Jahres sowie der arg dezimierte "Elferrat". Der machte mit seinem Wagen (siehe Foto) auf die Personalmisere aufmerksam: Es ist fünf vor zwölf. Erschreckend! Dass der Karneval schon heute erschreckende Auswüchse zeitigt (siehe Foto links), davon weiß die Polizei ein Liedchen zu singen: Böse endete für einen Zwölfjährigen aus Gerolstein der Karneval. Am Rosenmontag, kurz nach 16 Uhr wurde der Junge bewusstlos auf dem Spielplatz am Rathaus in Gerolstein aufgefunden. Der Notarzt sorgte dafür, dass der lebensbedrohlich Alkoholisierte per Hubschrauber in das Krankenhaus nach Wittlich transportiert wurde. Ein 19-jähriges Mädchen aus Gerolstein wurde am Montag, kurz nach 20 Uhr, hinter einer Hecke auf dem Rondellparkplatz Opfer einer laut Polizei "derben sexuellen Nötigung". Drei, etwa 25 Jahre alte Männer mit dunklem Teint, kurzen schwarzen Haaren und dunkler Kleidung versuchten, das Mädchen unter Gewaltanwendung zum Oral-Sex zu zwingen. Als sich Passanten näherten, ergriffen die drei Täter, von denen einer einen Drei-Tages-Bart trug, die Flucht. Hinweise erbittet die Polizei in Daun unter Telefon 06592/96260. Weiterhin kam es um 22 Uhr am Rondell zu einer Schlägerei unter zehn jungen Männern aus dem Raum Gerolstein, bei der Einige leichte Verletzungen davon trugen und zwei Autos beschädigt wurden. mh/Fotos: Mario Hübner

PELM/GEROLSTEIN. Von der Hauptaussage des Umzugs am Veilchendienstag in Pelm war kaum etwas zu spüren: Am Straßenrand bevölkerten hunderte Besucher das farbenfrohe Spektakel bei mildem Frühlingswetter. Und dennoch ist den Pelmer Karnevalisten bang: Am gut zwei Dutzend Gruppen umfassenden Umzug nahm gerade einmal noch ein Drittel einheimischer Jecken teil - darunter die vier grün-weißen Funkengruppen und der Spielmannszug, der Damenelferrat des vergangenen Jahres sowie der arg dezimierte "Elferrat". Der machte mit seinem Wagen (siehe Foto rechts) auf die Personalmisere aufmerksam: Es ist fünf vor zwölf.

 Alkoholismus. Foto: Mario Hübner
Alkoholismus. Foto: Mario Hübner

Erschreckend! Dass der Karneval schon heute erschreckende Auswüchse zeitigt (siehe Foto links), davon weiß die Polizei ein Liedchen zu singen: Böse endete für einen Zwölfjährigen aus Gerolstein der Karneval. Am Rosenmontag, kurz nach 16 Uhr wurde der Junge bewusstlos auf dem Spielplatz am Rathaus in Gerolstein aufgefunden. Der Notarzt sorgte dafür, dass der lebensbedrohlich Alkoholisierte per Hubschrauber in das Krankenhaus nach Wittlich transportiert wurde. Ein 19-jähriges Mädchen aus Gerolstein wurde am Montag, kurz nach 20 Uhr, hinter einer Hecke auf dem Rondellparkplatz Opfer einer laut Polizei "derben sexuellen Nötigung". Drei, etwa 25 Jahre alte Männer mit dunklem Teint, kurzen schwarzen Haaren und dunkler Kleidung versuchten, das Mädchen unter Gewaltanwendung zum Oral-Sex zu zwingen. Als sich Passanten näherten, ergriffen die drei Täter, von denen einer einen Drei-Tages-Bart trug, die Flucht. Hinweise erbittet die Polizei in Daun unter Telefon 06592/96260. Weiterhin kam es um 22 Uhr am Rondell zu einer Schlägerei unter zehn jungen Männern aus dem Raum Gerolstein, bei der Einige leichte Verletzungen davon trugen und zwei Autos beschädigt wurden. mh/Fotos: Mario Hübner