Douglasie hat große Zukunft vor sich

Mürlenbach · Im Forstrevier Mürlenbach haben sich Waldbesitzer bei einer Exkursion über die Baumart Douglasie informiert. Laut Experten kann sie dem Klimawandel besser als andere Nadelhölzer trotzen.

 Referent Wolfgang Witzel (10. v.l.) und die Waldbesitzer. Foto: privat

Referent Wolfgang Witzel (10. v.l.) und die Waldbesitzer. Foto: privat

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Mürlenbach. Die Holzvermarktungsgesellschaft des Waldbauvereins Daun, der DWH Wald und Holz Forst-Service GmbH, rief, und 15 Privatwaldbesitzer und Vertreter von waldbesitzenden Ortsgemeinden kamen. DWH-Geschäftsführer Michael Oeffling begrüßte die Gäste und besonders den Referenten: Forstdirektor Wolfgang Witzel, Leiter des Forstamtes Gerolstein.
Während der dreistündigen Exkursion wurde viel Wissen über die Douglasie vermittelt. Die Baumart gilt als leistungsstark und widerstandsfähig. Sie könne aufgrund ihrer Eigenschaften den klimatischen Veränderungen besser trotzen als andere Arten. Auf passenden Standorten wächst sie gut, bildet zudem eine hohe Qualität und schafft Werte. Eine interessante Kombination, findet der Referent - vor allem vor dem Hintergrund, dass Nadelholz auch künftig stark benötigt und nachgefragt werden wird. "Die neueste Bundeswal dinventur zeigt, dass wir nun aktiv etwas für den Vorrat an Nadelholz in unseren Waldbeständen tun müssen, um der zukünftigen Nachfrage gerecht zu werden. Dies kann natürlich nur auf den jeweils passenden Standorten geschehen", sagt Oeffling. Dazu rät Wolfgang Witzel den privaten Waldbesitzern: "Die zuständigen Privatwaldbetreuer der örtlichen Forstämter können Ihnen bei der Auswahl der passenden Baumart, der richtigen Baumartenmischung, der geeigneten Herkunft, sowie der Art der Bestandsbehandlung helfen. Wir beraten Sie gerne."
Die gezeigten Waldbilder und der direkte Vergleich zwischen verschiedenen Baumarten bei gleichen Standortverhältnissen, Pflege- und Durchforstungsmaßnahmen beeindruckte die Teilnehmer.
Zum Abschluss der Veranstaltung bedankte sich der stellvertretende Vorsitzende des Waldbauvereins, Edgar Stadtfeld, im Namen aller Teilnehmer beim Referenten für seine interessanten Ausführungen.
Die nächste Lehrfahrt des Waldbauvereins wird derzeit bereits geplant. red/mh

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