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DAUN/BONN. Der Redemptoristenpater Bernd Kremer aus Bonn erhält für den Verein "St.Alfons-Ceylon-Hilfe e.V. einen Teil des Erlöses aus dem Benefizkonzert "Hand in Hand: Wir musizieren zugunsten der Flutopfer", das am 28. Januar im Dauner Forum veranstaltet wird.

Bernd Kremer Der Redemptoristenpater Bernd Kremer aus Bonn erhält für den Verein "St. Alfons-Ceylon-Hilfe" einen Teil des Erlöses der Benefiz-Veranstaltung "Hand in Hand". Wie kam der Kontakt zu den Organisatoren der Benefiz-Veranstaltung zustande? Pater Kremer: Ich war mehr als 20 Jahre (1968 bis 1989) als Aushilfsgeistlicher im Kelberger Land tätig und habe noch Kontakt zu einigen Pfarrangehörigen. Diese erinnern sich offensichtlich noch an meine "Sri-Lanka-Predigten" und wandten sich wegen einer Spendensammlung bei einem Weihnachtskonzert in Kelberg an mich. Durch einen Bericht darüber imTV wurden Frau Onnertz und Frau Schmaus auf mich aufmerksam. Seit wann engagieren Sie sich im früheren Missionsgebiet Ceylon? Kremer: Vor 27 Jahren kam ein junger Mann aus Sri Lanka, der in Rom Theologie studierte, zu einem Sprachpraktikum nach Bonn. Seither war ich viele Male in Sri Lanka und habe die einheimischen Patres in ihrer Arbeit unterstützt. Zuletzt war ich im September 2004 dort. Mein Orden hat auf der Insel inzwischen mehr als 160 Gebäude errichtet, von Waisenhäusern über Schulen und Lehrlingswerkstätten bis hin zu Altenheimen. Wie arbeitet die "St. Alfons-Ceylon-Hilfe? Kremer: Wir haben den Verein 1996 gegründet, damit unsere Arbeit in Sri Lanka durch Spenden unterstützt werden kann. Der Verein hat wenig Mitglieder, aber viele Gönner in ganz Deutschland, die uns regelmäßig finanziell unterstützen. Wir bitten diese Leute zweimal im Jahr um eine Spende, einmal für die Aktion "Weihnachtsteller" und ein zweites Mal um ein Fastenopfer. Wie sieht die Hilfe des Ordens und des Vereins für die von der Flutkatastrophe betroffenen Menschen aus? Kremer: Einerseits kommen Menschen, die neben Angehörigen ihr ganzes Hab und Gut verloren haben, zu den Klöstern und Kirchen und erhalten dort vor allem Nahrungsmittel und Haushaltsutensilien. Umgekehrt gehen unsere Mitarbeiter in die Dörfer an der Küste und helfen beim Neuanfang, etwa beim Bau einfacher Häuser. Die Gelder des Vereins fließen ohne bürokratischen Aufwand direkt an die Mitglieder des Ordens. S Die Fragen stellte unsere Mitarbeiterin Brigitte Bettscheider.

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