Durchweg Lob für Arbeit der Sparkasse

Daun · Der Kreistag ist in seiner jüngsten Sitzung über die Lage der Kreissparkasse Vulkaneifel informiert worden. Die Situation ist laut KSK-Chef Dietmar Pitzen gut, was den Kreistag freut, denn die Bank unterstützt den Kreis finanziell in vielen Bereichen.

Daun. Die Kreissparkasse (KSK) Vulkaneifel ist "gut und solide" aufgestellt, stellte der Vorstandsvorsitzende Dietmar Pitzen, der den Geschäftsbericht der Bank für 2013 in der jüngsten Sitzung des Kreistags Vulkaneifel vorstellte, fest. Die KSK hat das vergangene Jahr mit einer Bilanzsumme von gut 800 Millionen Euro abgeschlossen und gut zwei Millionen Euro Gewinn erwirtschaftet. Über gute Nachrichten von "seiner" Bank freut sich der Kreistag, denn die KSK macht einiges möglich, was der klamme Kreis nicht kann oder darf. Sie unterstützt finanziell beispielsweise das Krimifestival Tatort Eifel und die Musikschule im Kreis Vulkaneifel, engagiert ist die Bank auch beim Jugendtaxi.
Dicker Brocken


Der dickste Brocken: Der Kreis Vulkaneifel ist dem Entschuldungsfonds des Landes beigetreten. Dafür muss er jährlich 767 000 Euro Eigenanteil aufbringen. Die Hauptlast davon trägt die KSK mit jährlich 500 000 Euro. Pitzen verwies in seinem Bericht auch auf die regionale Verankerung: "95 Prozent aller Kreditgeschäfte werden im Kreis abgewickelt."
Die Arbeit der KSK wurde von allen Fraktionen gewürdigt, ins Detail ging lediglich Hildegard Slabik-Münter (Linke). Sie wollte Einzelheiten zum angekündigten Rückzug des KSK-Vorstandsmitglieds Helmut Sicken in Erfahrung bringen. Der 58-Jährige, seit sechs Jahren mit an der Spitze der Bank, geht auf eigenen Wunsch Ende März 2015 von Bord (der TV berichtete). Slabik-Münter fragte unter anderem, ob Sicken als Ruheständler so viel dazu verdienen dürfe, wie er wolle, was anderen Frührentnern nicht möglich sei.
Landrat Thiel, kraft Amt auch Vorsitzender des KSK-Verwaltungsrats, stellte aber klar, dass er nicht gewillt sei, Details über Vertragsinhalte preiszugeben. Vergangenheitsbewältigung sei nicht angesagt, sondern: "Wir schauen nach vorn."
Dazu gehöre auch die Besetzung des frei werdenden Vorstandspostens. Thiel teilte mit, die Stellenausschreibung sei auf den Weg gebracht. sts