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Ehre für Mord und Totschlag

Ehre für Mord und Totschlag

Als Zeichen von Dank und Anerkennung verlieh Ministerpräsident Kurt Beck dem Eifeler Krimiautor Michael Preute - besser bekannt als Jacques Berndorf - den Verdienstorden (der TV berichtete) des Landes.

Mainz/Dreis-Brück. (red) "Dem Engagement von Jacques Berndorf ist auch zu verdanken, dass es gelungen ist, im zweijährigen Rhythmus gemeinsam mit dem Land Rheinland-Pfalz das Krimifestival ‚Tatort Eifel' aus der Taufe zu heben", sagte Kurt Beck in seiner Rede bei der Verleihung des Ordens an den Krimiautor, der seit Mitte der 1990er Jahre in Dreis-Brück lebt. "Dieses Festival ist mittlerweile die professionelle Plattform für den Erfahrungsaustausch von Schriftstellern, Drehbuchautoren sowie den Film- und Fernsehmachern der Krimiszene. Seit 1999 ist Jacques Berndorf ehrenamtlich im Organisationsteam des Festivals engagiert", so der Ministerpräsident weiter. Auch Landrat Heinz Onnertz, Bürgermeister Werner Klöckner (Verbandsgemeinde Daun) sowie Ortsbürgermeister Gerhard Schneider schlossen sich den Glückwünschen des Ministerpräsidenten an und sprachen ihre Anerkennung für die herausragenden Verdienste aus.Über drei Millionen Romane als Gesamtauflage

Unter dem Pseudonym "Jacques Berndorf" hat sich Michael Preute als Autor von Kriminalromanen bundesweit in die Herzen und Köpfe vieler Deutscher geschrieben. Als "Erfinder" der Eifel-Krimis hat er die gesamte Eifelregion einem Millionenpublikum vorgestellt.Mit einer Gesamtauflage von mittlerweile über drei Millionen Romanen ist Jacques Berndorf der meistgelesene Krimiautor Deutschlands und war mit vielen seiner Eifelkrimis wochenlang in den Bestsellerlisten vertreten.Der Verdienstorden des Landes Rheinland-Pfalz ist ein herausragendes Zeichen des Dankes und der Anerkennung. Der höchste Orden des Landes wurde in diesem Jahr 22 Persönlichkeiten verliehen, die herausragende Leistungen vollbracht haben. Er ehrt zugleich die Menschen, die sich in ähnlicher Weise engagieren und soll Ansporn sein, dem Vorbild zu folgen. Die Zahl der Ordensträger ist auf 800 begrenzt.